Häufige Fragen (FAQ)

Wo gross ist die Brandgefahr von Windenergieanlagen?

Brand in einer Windkraftanlage; Foto: © Polizeiinspektion Stade

Die Brandgefahr kann bei modernen Anlagen als sehr gering eingeschätzt werden.  Die führenden Hersteller sind verpflichtet, zu jeder Anlage ein Brandschutzkonzept vorzulegen. Bereits beim Anlagendesign wird Wert darauf gelegt, brandgefährliche Stoffe zu vermeiden und zu reduzieren. So haben zahlreiche moderne Anlagenmodelle beispielsweise kein Getriebe mehr und auch die sogenannte „Brandlast“ (z. B. Öle und Schmierstoffe, Kabel) wird so weit als möglich reduziert. Durch zahlreiche Sensoren (Rauchmelder, Temperaturfühler) wird die Anlage permanent überwacht und bei Störungen automatisch abgeschaltet. Auch Schäden durch Blitzschlag können durch ein integriertes Blitzschutzkonzept weitestgehend vermieden werden. Ein Brand einer modernen Windenergieanlage ist somit sehr selten.

Bei den selten auftretenden Bränden werden nur die Brände im Turmfuss und im Trafogebäude gelöscht, während die Anlage bei Brand im Turm, in der Gondel und des Rotors aufgrund der Höhe kontrolliert abbrennt. In diesem Fall sichert die Feuerwehr die Brandstelle durch einen Sicherheitsabstand ab. Ausserhalb ist eine Gefahr für die Bevölkerung praktisch ausgeschlossen. Die Waldbrandgefahr ist in der Schweiz wegen seiner nachhaltigen Waldbewirtschaftung, der Laub- und Mischwaldanteile, dem stufigen Waldaufbau, aber auch der überwiegend strukturierten Wälder sehr gering.

Zur Mitteilung des deutschen Verband BWE zum Thema >Link

Weitere Informationen aus Deutschland zum Thema > Link