Häufige Fragen (FAQ)

Sind Windenergieanlagen laut und stören die Anwohnende?

Windenergieanlagen sind in den letzten Jahren deutlich leiser geworden und Anwohnende werden durch gesetzliche Vorgaben effektiv geschützt.

Heute installierte Windenergieanlagen (WEA) unterscheiden sich deutlich von ihren kleineren, lauteren Vorgängern. Durch eine niedrigere Drehzahl, schallisolierte Maschinenhäuser und verbesserte Flügelprofile wurden in den vergangenen Jahren die Geräusche (Immissionen) von Windenergieanlagen erheblich gesenkt

Und die Entwicklung geht weiter: so verringert der neu entwickelte sogenannte „Hinterkantenkamm“ TES (Trailing Edge Serrations) Turbulenzen beim Durchschneiden der Luft, wodurch Flügelgeräusche deutlich reduziert werden. 

Bei der Planung von Windenergieanlagen müssen behördlich festgelegte Schallschutzgrenzen eingehalten werden. In der Schweiz gelten die hohen Anforderungen von Industrieanlagen. Anwohnende dürfen nicht über die Grenzwerte hinaus durch Windenergieanlagen oder andere Bauwerke beeinträchtigt werden. Die verbindlichen Grenzwerte gehen aus der Lärmschutzverordnung hervor.

Bei der Genehmigung einer Windenergieanlage wird geprüft, ob die vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden. Ferner können Windenergieanlagen aufgrund der weit fortgeschrittenen Technik in sogenannten schalloptimierten Betriebsweisen mit reduzierter Drehzahl betrieben werden, die eine Geräuschbelastung weiter reduzieren.

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