Häufige Fragen (FAQ)

Ist Offshore-Windenergie besser als Onshore-Windenergie?

Die sogenannte Onshore-Windenergie, damit sind Windenergieanlagen an Land gemeint, hat den grossen Vorteil, dass der Anlagenbau wesentlich günstiger ist als bei Anlagen auf dem Meer. Hier sprechen die Fachleute von Offshore-Windenergie. Zudem wird bei der Onshore-Windenergie der saubere Strom dort erzeugt, wo er verbraucht wird, und der Nutzen verteilt sich besser auf die Bewohner der Region von Windenergieprojekten, z. B. Grundstückseigentümer, Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie Planungsfirmen.

Der Bau von Offshore-Windenergieanlagen ist sehr kostenintensiv und mit deutlich höheren Risiken verbunden. Darüber hinaus befinden sich die Windparks in der Regel in der Hand grosser Energiekonzerne, so dass die Wertschöpfung der Windenergieprojekte in der Regel kaum in den Regionen bleibt.

Für Offshore-Windenergie spricht allerdings die im Vergleich zu den Windenergieanlagen an Land deutlich höhere Produktion. Doch neben den hohen Investitionen brauchen Offhore-Projekte auch Leitungen, die den Strom vom Meer aufs Festland bringen.

Bilder unten: © Nordex SE (li.) und BWE / Christian Hinsch (re.)