Häufige Fragen (FAQ)

Fangen Windenergie-Anlagen nicht oft Feuer?

Die im Internet kursierenden Fotos und Videos zeigen Bilder von wenigen Zwischenfällen in den letzten Jahrzehnten, bei aktuell mehr 300'000 laufenden Anlagen auf der ganzen Welt.  Horrorszenen lassen sich mit jeder Technologie einfach aufbauschen (Flugzeugabstürze sind da ein gutes Beispiel). 

Jede Technologie kann mal versagen – insbesondere wenn Sie fast ständig in Bewegung und harten Umgebungsbedingungen ausgesetzt ist. Generell gilt die Windenergie als sehr sichere Energieerzeugungstechnologie.

Moderne Anlagen sind mit sehr vielen Sensoren ausgestattet, um technisches Versagen und auch Brände mit hohen Folgeschäden zu verhindern. Eine Vielzahl von hochsensiblen Messfühlern sind in Anlagen eingebaut (Rauch- und Wärmemelder, Blitzschutz und Blitzlichtbogenerkennung). Diese können Feuer bereits in einem sehr frühen Stadium detektieren und Informationen an die Brandmeldezentrale weiterleiten. Diese veranlasst die sofortige Abschaltung der Windenergieanlage und steuert die interne automatische Löschanlage. Einen optimalen Schutz bietet dabei die Kombination zweier verschiedener Löschtechniken:

In Deutschland und Österreich sind in den letzten 11 Jahren ca. 40 Brandfälle in Windenergieanlagen aufgezeichnet worden. In der Schweiz gab es im Oktober 2016 einen zum Glück missglückten Brandanschlag an einer Anlage. Zur Erinnerung: Aktuell sind in Deutschland über 27'200 und in Österreich über 1190 Anlagen in Betrieb!

Zur Mitteilung des deutschen Verband BWE zum Thema >Link

Weitere Informationen aus Deutschland (Energieagentur Nordrhein-Westfalen) zum Thema >Link