Ökobilanz

Ökobilanz der Windenergie - Nur Sparen ist besser

Eine Windenergieanlage erzeugt während ihrer Laufzeit mindestens 40 mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung benötigt wird. Rechnet man die Wiederverwertung der Materialien in die Ökobilanz mit ein, erzeugt eine Anlage sogar noch mehr Energie. Keine andere Anlage zur Stromerzeugung hat sich bereits nach so kurzer Zeit energetisch amortisiert.

Um die Umweltbelastung von Produkten zu beurteilen, wurde eine Methode entwickelt, welche die Ziele der schweizerischen Umweltpolitik zum Bewertungsmassstab nimmt. Diese so genannte «Methode der ökologischen Knappheit» berücksichtigt ein breites Spektrum von Umweltbelastungen: So werden nicht nur Treibhausgasemissionen berücksichtigt, sondern auch Abfälle sowie die Belastung von Luft, Böden und Gewässern durch problematische Stoffe. Das Ergebnis sind Umweltbelastungspunkte, abgekürzt UBP.

Angewandt auf verschiedene Stromproduktionstechniken zeigt sich: Windstrom ist nach Wasserkraft und Strom aus Kehrrichtverbrennungsanlagen die ökologischste Art der Stromgewinnung.

Unter Berücksichtigung der technischen Lebensdauer der Kraftwerke und der während dieser Zeit erzeugten Elektrizität kann damit die Gesamtumweltbelastung für die Bereitstellung von einer Kilowattstunde Strom quantifiziert werden. Das Diagramm zeigt auch, woraus sich die Belastung zusammensetzt.

Umweltbelastung pro kWh nach Erzeugungart

In der Ökobilanz verschiedener Kraftwerkstypen werden folgende Faktoren berücksichtigt:

Die Belastung reduziert sich bei Windstrom gegenüber der Darstellung im Diagramm nochmals um die Hälfte, wenn die Transportwege kurz sind. 

Grüner Strom vom lokalen Windenergie-Anlagen ist also gleich mehrfach sinnvoll.

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