Einfluss auf die Umwelt

Geringe Einflüsse von Windenergieanlagen

Alle Bauten haben einen Einfluss auf die Umwelt, so auch Windenergieanlagen. Dank verschiedenste Abklärungen, Vorkehrungen und allenfalls Kompensations-Massnahmen bleibt dieser Einfluss sehr tief. 

Gut fürs Klima und hervorragende Ökobilanz

Die Windenergie ist eine weitestgehend CO2-neutrale Energiegewinnungsform und leistet somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Über ihre gesamte Lebensdauer haben Windenergieanlagen im Vergleich zu anderen Energieproduktionsanlagen/konventionellen Energieproduktionsanlagen eine der besten Ökobilanzen

Natur- und Artenschutz - Konflikte sind lösbar und Einflüsse oft gering

Bei der Erschliessung von Standorten sind potenzielle Konflikte hinsichtlich der Anliegen des Landschaftsschutzes, sowie des Natur- und Artenschutzes möglich. In den vergangenen Jahren konnten internationale, wie nationale Studien zeigen, dass zahlreiche befürchtete Auswirkungen nicht eingetreten sind resp. dass sich diese mit geeigneten Massnahmen wirksam minimieren lassen.

Wenig Umwelteinflüsse bei guter Planung

Negative Einflüsse werden durch sorgfältige Standortplanung weitgehend vermieden. Windenergieprojekte ab einer Leistung von 5 MW durchlaufen zwingend die gesetzlich vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung. Eingriffe in Natur- und Landschaft werden bewertet und gegebenenfalls kompensiert. Lösungen finden sich auf der Ebene der Planung auf kantonaler, wie kommunaler Ebene, sowie im Baugenehmigungsprozess.

Landschaftsschutz: Windenergieanlagen als Teil der modernen Kulturlandschaft

Anlagen sind aufgrund ihrer Dimensionen weithin sichtbar und stellen eine Veränderung der gewohnten Landschaft dar. Diese Veränderung wird jedoch sehr unterschiedlich bewertet. Das gilt es in der Planung zu berücksichtigen. Besonders schützenswerte Landschaften bleiben tabu. In der Schweiz beschliessen nach der kantonalen Planung die Gemeinden - und damit in der Regel die direkt betroffene Bevölkerung - über den Bau von neuen Anlagen.