Schattenwurf

Limitiert und kaum störend

Schatten einer Windnenergieanlage

Bei klarem Himmel wird durch Rotoren ein bewegter Schattenwurf erzeugt. Der Schattenwurf einer Windenergieanlage kann eine Beeinträchtigung für Anwohnende darstellen. Der Schattenwurf wird daher im Baugenehmigungsverfahren d.h. in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) berücksichtigt. Anlagenbetreiber müssen eine Schattenwurfprognose vorlegen. 

In der Schweiz gibt es dazu keine spezifische gesetzliche Regelung. Projektentwickler und Behörden richten sich daher nach den Richtlinien aus Deutschland, wonach die Einwirkzeit auf 8 Stunden pro Jahr respektive 30 Minuten pro Tag zu begrenzen ist. Die Einhaltung dieser Werte wird, wo nötig, durch eine automatische Abschaltvorrichtung sichergestellt. 

Der sogenannte Stroboskop- oder Disko-Effekt, ausgelöst durch das widerspiegelnde Sonnenlicht an den Rotorblättern älterer Windenergieanlagen, tritt heute kaum noch auf. Denn die Rotorblätter moderner Windenergieanlagen werden mit nicht-reflektierenden Farben gestrichen. Dadurch wird der Stroboskop- oder auch sogenannte Disko-Effekt verhindert.

Weitere Informationen

Zum Schattenwurf

Wissenschaftliche Studien zum Stroboskop-Effekt