Akzeptanz

Zufriedene Anwohnende in der Schweiz

75 % der Anwohnenden von Windparks in der Schweiz befürworten die Windenergienutzung. Sie geben an, dass die Anlagen keine oder nur geringfügige Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden hätten. Lediglich 6 % fühlen sich stark belästigt. In der Wahrnehmung der Befragten überwiegen die Vorteile der Windenergie.

Zu diesen positiven Resultaten kommt eine breite Meinungsumfrage. Ähnliche Resultate zeigen sich auch im Ausland, wie z.B. in Deutschland.

Kein oder nur ein schwacher Zusammenhang besteht zwischen der erlebten Belästigung und dem Wohnabstand zu Windenergieanlagen. Dank den Lärmschutzvorschriften wird sichergestellt, dass ein ausreichender Abstand eingehalten werden muss, ab dem die Distanz praktisch keine Rolle bei der Belästigungswirkung mehr spielt. Wesentlich sind neben persönlichen Faktoren die Sicht auf die Anlagen und der Verlauf des Planungsprozesses.

Die Studie vergleicht auch verschiedene Belästigungswirkungen. Dabei wird Windenergie als etwa gleich störend angesehen wie Landwirtschaftsmaschinen oder Funkmasten. Landwirtschaftliche Gerüche, Hochspannungsleitungen oder Autobahnen hingegen werden als stärker belästigend wahrgenommen als Windenergieanlagen.

Die Studie zeigt zudem, dass die Anwohnenden von bereits bestehenden Anlagen eine positivere Einstellung zu Windenergieanlagen haben als künftige Anwohnende von geplanten Standorten.

Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Windenergie bei Bürgerinnen und Bürger sind Vorerfahrung, Gerechtigkeitsfragen, Betroffenheit und die Einstellung zum Klimaschutz (>Details)

Was man in Nordamerika zum Thema Windenergie und Akzeptanz herausgefunden hat, findet sich hier.

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