News: Forschung

Renewable Energy and Landscape Quality - es geht auch ohne Verlierer

Der erfolgreiche Übergang zur vermehrten Nutzung von erneuerbaren Energien ist stark gekoppelt an soziale Gegebenheiten. Das europäische COST-Netzwerk «Renewable Energy and Landscape Quality» (RELY) untersuchte systematisch die Verknüpfung von erneuerbaren Energien und Landschaftsqualität. Die Resultate sind nun in einem Buch veröffentlicht worden.

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Winterstrom: Solarenergie kann mehr – Windstrom bleibt wichtig

Der Schweizerische Energiestiftung SES hat am 30.10.2018 die Studie "Photovoltaik als kostengünstigste Stromquelle dauerhaft blockiert? Analyse der Mittelverwendung aus dem Netzzuschlag 2008-2019 und Vorschläge zur Optimierung" publiziert, welche zum Ergebnis kommt, dass „Photovoltaik inzwischen günstiger als jede andere Kraftwerkstechnik ist, auch für die Stromproduktion im Winterhalbjahr.“ Sie möchte damit bewirken, dass der Einsatz der begrenzten Mittel für die Förderung der erneuerbaren Energien optimiert wird. SES-Projektleiter Felix Nipkow fordert Bundesrat und Parlament auf, jetzt zu handeln.

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Schweizer Forschungsprojekt modularer Antriebstrang für Windenergieanlagen

Im Rahmen eines vom BFE unterstützten Pilotprojektes wurde ein modularer Antriebsstrang einer 2-MW-Windenergieanlage aufgebaut. Dieses neue Antriebskonzept soll die Herstellungskosten der Turbinen massiv reduzieren, sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten während den 25 Jahren Betriebszeit der Anlage vereinfachen.

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Empa demonstriert mit move die co2-freie Mobilität der Zukunft

Danke der direkten Nutzung von erneuerbarem Strom in der Elektromobilität oder dessen Umwandlung in entsprechend CO2-arme und speicherbare Energieträger wie Methan und Wasserstoff können diese als Treibstoffe für den Individual- und Güterverkehr genutzt werden. Im move, dem Future Mobility Demonstrator, zeigt die Empa in Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand, wie die Mobilität der Zukunft ohne fossile Energie funktionieren könnte. Ein Kurzfilm erklärt die neuen Lösungen einfach.

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USA: Wind und Solarstrom vermeiden 88 Mrd. US-Dollar Gesundheitskosten

Während in Europa und auch in der Schweiz ab und zu negative Auswirkungen von Windenergieanlagen auf die Gesundheit ins Feld geführt werden, berechnen Forscher in den USA bereits die positiven Effekte von Wind- und Solarstrom im Gesundheitsbereich: Laut einer Studie des Lawrence Berkeley National Laboratory vermieden Wind- und Solarstrom zwischen 2007 und 2015 rund 88 Mrd. US-Dollar Gesundheitskosten.

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Europaweit koordinierte Planung glättet Produktionsschwankungen von Windenergieanlagen

Arbeiteten die Länder Europas bei der Windenergie besser zusammen, würde die Windstromproduktion weniger stark schwanken. Das hat eine Gruppe von Energie- und Klimaforschern der ETH Zürich und des Imperial College London herausgefunden, die erstmals für Europa Grosswetterlagen mit Stromproduktionszahlen kombiniert untersuchten. Die Forscher haben auch herausgefunden, dass sich das Windaufkommen in den Balkanländern komplementär zur Nordsee verhält. Eine europaweite intelligente Planung ist somit ein sehr effizientes Mittel gegen Engpässe bei der Stromversorgung.

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Berkeley Lab Report markiert Erkenntnisse und Wissenslücken aus dreissig Jahren nordamerikanischer Akzeptanzforschung

Die akademische Forschung über die Akzeptanz der Windenergie ist so alt wie die ersten Windenergieanlagen, die in den 80er Jahren in Kalifornien installiert wurden. Umfang und Intensität der Forschung haben seitdem deutlich zugenommen. Eine Studie identifiziert die gesicherten Wissenständen und bestehende Forschungsbedarfe.

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Airborne Wind Energy – Winddrachen ernten Windenergie

Das von der ETH Zürich 2016 entwickelte Technologie Airborne Wind Energy (AWE) zielt darauf ab, die Windenergie auf unkonventionelle Weise zu nutzen. Das Konzept besteht aus einem auftrieb-generierenden Flugsystem, dass über ein Seil einen Generator am Boden antreibt. Aufgrund der flexibel einstellbaren Seillänge könnte das Flugzeug in grosse Höhen Wind ernten.

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Jüngere akzeptieren Windenergieanlagen eher als ältere

Ein neues Faktenblatt zum Thema Windenergie, Landschaftsschutz und Tourismus im Bundesland Hessen liegt vor. Das Bürgerforum Energieland Hessen hat es im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung erarbeitet. Die wichtigsten Erkenntnisse der kritischen Auseinandersetzung des Forums sind folgende:

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Die im Kanton Waadt geplanten Windparks haben nur sehr geringe Auswirkungen auf die Vogelwelt

Der Kanton Waadt hat eine Studie über die Auswirkungen von Windenergieanlagen im Waadtländer Jura und den benachbarten Regionen auf die Vogelwelt in Auftrag gegeben. Eine Analyse der Studie zeigt, dass Windenergieanlagen im Vergleich zu anderen möglichen Todesursachen nur geringe Auswirkungen auf Vögel haben, selbst wenn alle 13 geplanten Windparks realisiert werden.

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Studie belegt Infraschall ist Teil unserer Umwelt, alltäglich und überall

Die LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg hat Ende Februar den Bericht „Tieffrequente Geräusche inklusive Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ veröffentlicht. Das Fazit des Berichts lautet: Infraschall wird von einer grossen Zahl unterschiedlicher natürlicher und technischer Quellen hervorgerufen. Er ist alltäglicher und überall anzutreffender Bestandteil unserer Umwelt.

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Hohe Akzeptanz der Windenergie bei Anwohnenden in Deutschland

Eine neue repräsentative Umfrage unter Anwohnenden von Windenergieanlagen in Deutschland vom Oktober 2015 zeigt, dass diese in hohem Masse einverstanden sind. Der Ausbau der Windenergie an Land ist in Deutschland nach wie vor breit akzeptiert.

Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Fachagentur Windenergie an Land Ende Oktober 2015 durchgeführt hat. Dabei wird dem Engagement kleiner, lokaler Akteure hohe Bedeutung beigemessen. Die Bürgerinnen und Bürger sind zudem bereit, sich persönlich in Planungsprozesse einzubringen.

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Forschungs-Schlussbericht zum internationalen Kenntnisstand zum Einfluss der Windenergie auf Fledermäuse und Vögel

Der Bericht gibt einen Überblick über den aktuellen internationalen Kenntnisstand zu Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Greifvögel, sonstige Brutvögel, ziehende Vögel und Fledermäuse. Die verschiedenen Einflussfaktoren, von denen Art und Ausmass der Auswirkungen abhängen können (anlagen- und baubedingt, ort- und artspezifisch), werden betrachtet, außerdem erfolgt ein umfassender Überblick über mögliche Massnahmen zur Vermeidung und Minimierung dieser Auswirkungen.

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Geplante Windparks möglichst realitätsnah sehen und hören

Die Empa hat zusammen mit der ETH Zürich eine Simulation entwickelt, die eine möglichst realitätsnahe optische und akustische Einschätzung von Windturbinen möglichen machen soll. Suisse Eole begrüsst die Entwicklung und weisst darauf hin, dass es wichtig ist, dass neben den möglichst realistischen Geräuschen der Windenergieanlagen am Boden auch Umgebungsgeräusche hörbar sind. In der Praxis zeigt sich, dass die Messungen schwierig sind, da die Umgebungsgeräusche in der Regel lauter sind als die Geräusche der Rotorblätter.

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Kollisionsgefahr für Vögel und Fledermäuse verringern

Windkraftwerke fassen in der Schweiz – anders als beispielsweise in Deutschland – eher zaghaft Fuss. Ein Argument gegen die Nutzung der Windenergie ist die Gefährdung von Vögeln und Fledermäusen. Ein Forschungsprojekt im Kanton Graubünden liefert nun Informationen über die Auswirkungen einer Windkraftanlage auf Vögel und Fledermäuse.

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Windenergieanlage keine Gefahr für Vögel und Fledermäuse

Die grösste Windenergieanlage der Schweiz in Haldenstein im Kanton Graubünden birgt dank einem Überwachungssystem mit Abschreckfunktion keine Gefahr für Vögel und Fledermäuse. Das zeigt eine zweijährige Studie, die auch ähnliche Erfahrungen im Ausland bestätigt.

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Ökobilanz von Schweizer Windenergie – Bestnoten für den nationalen Windstrom

Die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahre 2015 im Auftrag des Bundes zeigen erneut, dass die Windstromproduktion zu den Technologien mit den tiefsten Umweltauswirkungen zählt. Die Umweltbelastung der Windstromproduktion ist hauptsächlich auf die Herstellung der Anlagekomponenten zurückzuführen. Die vorgestellten Ökobilanzen zeigen, dass ein Ausbau der Windenergie in der Schweiz einen Beitrag zur Reduktion der Umweltintensität des Schweizer Stroms leisten kann.

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