News: Juni 2022

EU: Will auch für Windprojekte Bewilligungsverfahren von maximal zwei Jahre durchsetzen

Im Rahmen ihres Repower-EU-Plans hat die Europäische Kommission Empfehlungen abgegeben, wie Bewilligungsverfahren für Erneuerbaren-Projekte vereinfacht und beschleunigt werden können. Die Kommission beanstandet, dass bei der Genehmigung von Erneuerbare-Energie-Projekten zurzeit die meisten EU-Mitgliedstaaten die gesetzlich vorgegebene Frist überschreitet. Diese beträgt 2 Jahre für neue Projekte und ein Jahr für Repowering-Projekte. Aber es sei noch nicht zu spät, das zu ändern. In der Schweiz dauert die Planung und Bewilligung um die 20 Jahre.

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Windpark Grandsonnaz: Zwei Gemeinden sagen ja zum Projekt

Der geplante Windpark Grandsonnaz, ein Projekt, das 2007 seinen Anfang nahm, soll auf den Jurahöhen des Kantons Waadt in der Region Chasseron errichtet werden. Mit einer jährlichen Produktion von etwa 90 Millionen Kilowattstunden Strom gehört er zu den grössten geplanten Projekten der Schweiz. Am vergangenen Montagabend stimmten zwei kommunale Gremien für den Windpark: Ein bedeutender Fortschritt für dieses Projekt, das vier Gemeinden betrifft.

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Umfrage von GFS Bern zeigt: Stromversorgungssicherheit steht in der Bevölkerung über allem – für 73% ist die Windenergie künftig relevant

Die Stromversorgungssicherheit steht bei der Schweizer Bevölkerung klar an erster Stelle. Die Mehrheit ist bereit, für eine sichere Stromversorgung, wenn nötig, höhere Kosten sowie Einschränkungen sowohl beim Klima- und Umweltschutz als auch bei den Beschwerderechten zu akzeptieren. 73% der Befragten gaben an, dass die Windenergie in den nächsten 10 bis 20 Jahren für die Schweizer Stromproduktion eine sehr zentrale Rolle oder eine eher zentrale Rolle spielen wird. Fossile Energien und neue Kernkraftwerke finden keine Mehrheiten.

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Bundesgericht tritt nicht auf Beschwerde gegen Revision des Energiegesetzes von Appenzell I.Rh. ein

Am 9. Mai 2021 hat das Stimmvolk von Appenzell I.Rh. an der Urne eine Revision des Energiegesetzes angenommen. Dagegen wurde im Juni 2021 eine Beschwerde beim Bundesgericht erhoben. Dieses hat nun mitgeteilt, dass es auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Damit bleibt es endgültig bei der beschlossenen Revision des Energiegesetzes. Der Windkraftstandorts Honegg kann damit weiter entwickelt werden.

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Industriekonzern SFS plant Windenergieanlage mit jährlicher Produktion von 5 Mio. kWh Strom – Solarenergie alleine genügt nicht

SFS, der Industriekonzern der Präzisionsformteile und mechanischen Befestigungssystem produziert, will den Anteil an selbst produzierter elektrischer Energie erhöhen. Dazu soll als Ergänzung zur bereits bestehenden grossflächigen Photovoltaikanlage auf dem Firmengelände in Heerbrugg in der Ostschweiz eine Windenergieanlage erstellt werden. Diese soll jährlich 5 Mio. kWh Strom produzieren.

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