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Die Bevölkerung der Dörfer Corgémont und Cortébert im Berner Jura stimmen dem Windparkprojekt Jeanbrenin mit über 90% zu

Am 22. Juni stimmten die Bewohnerinnen und Bewohner von Corgémont und Cortébert im Berner Jura an ihren jeweiligen Gemeindeversammlungen deutlich für das Windparkprojekt Jeanbrenin : Erstere mit 88 Ja- gegen 7 Nein-Stimmen sowie 2 Enthaltungen und die zweite mit 35 Ja und 3 Enthaltungen. Das Projekt sieht eine Anlage auf der Anhöhe bei Bise-de-Cortébert und zwei auf dem Gemeindegebiet in Corgémont vor.

Das von BKW geplante Windparkprojekt Jeanbrenin würde es ermöglichen, auf dem Montagne du Droit im Osten drei Windenergieanlagen dem Windpark Juvent hinzuzufügen. 2020 hat der Windpark 85 Mio. kWh Strom produziert, was dem Verbrauch von rund 85'000 Personen entspricht. Dank der drei neuen Anlagen würde sich die Produktion um ca. 15 Mio. kWh erhöhen, was den Verbrauch von rund 15'000 zusätzlichen Personen decken könnte.

Einmischung in die Gemeindehoheit
Neben den beiden Gemeinden hat sich auch der Bund, der Kanton, die Gemeinde Courtelary, über deren Boden die Zufahrtsstrasse führt, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und weitere betroffene Institutionen für den Park ausgesprochen. Einzig Freie Landschaft beabsichtigt Einsprache zu erheben. Diese wird das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) behandeln müssen. Für Suisse Eole kommt eine Einsprache einer Einmischung in die Gemeindehoheit gleich.

Tags

Akzeptanz, Anwohnende, Energiepolitik, Gemeinden, Kantone