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Branche der Erneuerbaren und Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz – Ja für mehr Klimaschutz, Innovation, Arbeit und Investitionen für die Schweiz

Eine Allianz aus Erdöl- und Autoindustrie hat das Referendum gegen das CO2-Gesetz ergriffen. Damit werden die Stimmberechtigten am 13. Juni 2021 über die Vorlage abstimmen. Die vereinte Branche der erneuerbaren Energien, darunter auch Suisse Eole, die Interessenvereinigung für Windenergie, sowie gewichtige Teile der Schweizer Wirtschaft setzen sich aktiv für ein Ja zum revidierten CO2-Gesetz ein.

Die Schweiz kann sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgen, das haben bereits mehrere Studien gezeigt. Wasser-, Solar- und Windkraft sind die Hauptpfeiler dieses Wandels
Die Schweiz kann sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgen, das haben bereits mehrere Studien gezeigt. Wasser-, Solar- und Windkraft sind die Hauptpfeiler dieses Wandels

Die Schweiz kann sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgen, das haben bereits mehrere Studien gezeigt. Wasser-, Solar- und Windkraft sind die Hauptpfeiler dieses Wandels, der dringend nötig ist um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die drei Technologien ergänzen sich gegenseitig: Zwei Drittel des Windstroms werden im Winter produziert. Damit ist er für die Versorgungssicherheit systemrelevant und kompensiert die Solar- und Wasserkraft, die im Winter weniger produzieren.

Im erneuerbaren Mix ist die Windenergie im Winter unverzichtbar für die Schweizer Energieversorgung: Sie vermeidet Stromimporte sowie den teuren Ausbau des Stromnetzes.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Der Klimawandel entwickelt sich zur Klimakrise: Gletscher schmelzen, Murgänge häufen sich, Überschwemmungen und Hitzerekorde sorgen für Schlagzeilen. Auch die Schweiz kommt unter Druck. Aktives Handeln ist gefordert, das Land braucht Lösungen. Verantwortungsvolle Unternehmen ergreifen die Initiative.

Arbeit und Investitionen für die Schweiz
Das revidierte CO₂-Gesetz formuliert nicht nur Massnahmen für den Klimaschutz sondern garantiert auch Wohlstand, Investitionen und sichert Arbeit in der Schweiz. Mit dem definierten CO₂-Absenkpad bleibt jährlich über CHF 1.5 Mia. zusätzliche Wertschöpfung in der Schweiz, wodurch Arbeitsplätze und Wohlstand gesichert werden. Gestoppt werden die Erdöl-Milliarden, die heute jährlich ins Ausland fliessen. Die vermiedenen Import-Kosten generieren grossen Nutzen – weniger Klimaschäden, neue Arbeitsplätze und viel Innovation. Wer die Schweiz vorwärtsbringen will, steht ein für eine vernünftige und wirksame Klimapolitik.

Liberal und unbürokratisch

Das revidierte CO₂-Gesetz ist ein gut schweizerischer Kompromiss. Bundesrat und Parlament stehen dahinter. Das revidierte CO₂-Gesetz schafft verlässliche und liberale Rahmenbedingungen, weil es über Zielwerte steuert und den Unternehmen auf dem Weg zur Zielerreichung grösstmöglichen Handlungsspielraum und Entscheidungsfreiheit lässt. Auch bindet es die Bürokratie zurück, weil eine schweizweit harmonisierte Lösung 26 kantonale Regelwerke ersetzen wird.

9 Gründe der Wirtschaft für das CO2-Gesetz

  1. Klimaschutz ist eine lohnende Investition, denn sie fördert Innovation und Wachstum in der Schweiz.
  2. Unternehmen, die in Klimamassnahmen investieren, profitieren doppelt.
  3. Das CO2-Gesetz setzt auf Lenkungsabgaben: Klimafreundliches Verhalten wird belohnt, Innovationen werden gefördert.
  4. Zwei Drittel der CO2-Abgabe wird direkt an die Bevölkerung zurückverteilt.
  5. Der Klimafonds ist ein kluges und ausgewogenes Instrument, denn er sichert die Finanzierung klimafreundlicher Investitionen.
  6. Hauseigentümer*innen werden auch in Zukunft unterstützt.
  7. Die neue Flugticketabgabe fördert Innovationskraft und alternative Reisemöglichkeiten.
  8. Benzin und Diesel werden nur wenig teurer, wenn überhaupt.

Weitere Informationen

Text: Suisse Eole und Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz

Tags

Akzeptanz, Anwohnende, Energiepolitik, Gemeinden, Gesundheit, Kantone, Naturschutz, Technik, Umwelt, Veranstaltungen, Wirtschaft/Finanzen