News

Bundesrat wird beauftragt, Lösungen für effizientere und kürzere Verfahren für den Bau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien zu finden

Der Bundesrat hat am 28.8.19 das Postulat von Isabelle Chevalley, Präsidentin von Suisse Eole, angenommen, das den Bundesrat beauftragt, gemeinsam mit den Kantonen einen Bericht vorzulegen, der darstellt, wie die Zeit bis zum Erhalt einer Baubewilligung für eine Anlage zur Erzeugung erneuerbarer Energien verkürzt werden könnte.

Das Schweizer Stimmvolk hat der Energiestrategie 2050 grossmehrheitlich zugestimmt. Diese Strategie hat zum Ziel, die Kernenergie und die fossilen Energien mit erneuerbaren Energien zu ersetzen. Parallel dazu hat sich die Schweiz mit dem Pariser Abkommen verpflichtet, die CO2-Emissionen bis ins Jahr 2050 um 70 bis 85 Prozent zu verringern. Die Ziele sind richtig, allein deren Verwirklichung stellt riesige Probleme.

Für die Realisierung eines Windparks braucht es 10 bis 25 Jahre. Die Energiestrategie 2050 sieht für 2020 eine Windenergieproduktion von 624 GWh vor. In Tat und Wahrheit werden es vermutlich lediglich 152 GWh sein, also viermal weniger als ursprünglich vorgesehen. Allerdings würde das Ziel mit den in den Verfahren blockierten Projekten mehr als erreicht.

Postulat 19.3730 von Isabelle Chevalley

Tags

Akzeptanz, Energiepolitik, Kantone, Wirtschaft/Finanzen