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BKW: Übernimmt die Direktvermarktung des grössten Schweizer Windparks

Der Stromliefervertrag zwischen der Betreiberfirma Juvent AG und der BKW umfasst die Stromproduktion aus diesen 13 Windturbinen mit einer installierten Leistung von 31.2 Megawatt und einer jährlichen Strommenge von rund 60 Mio. Kilowattstunden. Dies entspricht einem Strombedarf von rund 17'000 Haushalten.Um den Strom optimal am Markt abzusetzen, ist das Zusammenspiel zwischen der technischen Betriebsführung der Juvent AG und dem Handel der BKW von zentraler Bedeutung. Die Juvent AG wird künftig die Daten über den Zustand der Windkraftanlagen in Echtzeit an den Handel der BKW liefern. Ist der Bedarf hoch, so zum Beispiel im Winter, könnte die Direktvermarktung höhere Einnahmen ermöglichen.

Die Juvent AG wird künftig die Daten über den Zustand der Windkraftanlagen in Echtzeit an den Handel der BKW liefern. Bild: BKW
Die Juvent AG wird künftig die Daten über den Zustand der Windkraftanlagen in Echtzeit an den Handel der BKW liefern. Bild: BKW

Einspeiseprämie als Ergänzung zum Marktpreis
13 Windenergieanlagen auf dem Mont Crosin wurden bis anhin im Rahmen der Kostendeckenden Einspeisevergütung vom Bund gefördert und der Strom muss nun ab 2020 direkt vermarktet werden. Neu ist die Juvent AG selber für den Absatz ihres produzierten Stroms verantwortlich. Dazu schloss sie nun mit der BKW einen Abnahmevertrag. Vom Bund erhält sie weiterhin eine Einspeiseprämie pro Kilowattstunde als Ergänzung zum Marktpreis. Zusätzlich zum Erlös aus dem Stromverkauf erhalten die Anlagenbetreiber eine technologiespezifische Einspeiseprämie. Diese ist so ausgestaltet, dass sie langfristige Marktpreisschwankungen abfedert und damit den Produzenten eine weitgehende Investitionssicherheitgibt. Zur Entschädigung des Aufwandes für die direkte Stromvermarktung erhalten die Produzenten ein Bewirtschaftungsentgelt.

Tags

Energiepolitik, Technik, Wirtschaft/Finanzen