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Kommission will Windpark «Linthwind» wieder im Richtplan haben

Der Gemeinderat von Glarus Nord steht zum Windenergie-Projekt «Linthwind». Der Regierungsrat hat es aus dem kantonalen Richtplan gekippt, doch die Raumplanungskommission des Landrats will es wieder drin haben.

Der Regierungsrat hat «Linthwind» aus seinem Entwurf gestrichen und nur den Windpark am Vorab an der Bündner Grenze drin gelassen. Daran habe der Gemeinderat in Glarus Nord keine Freude, er sei für «Linthwind» und habe vom Stimmvolk auch einen Auftrag dafür, schreibt die Tageszeitung Südost-Schweiz am 26. Februar 2019. Denn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hätten 2014 die Windenergieanlagen in den Gemeinde-Richtplan geschrieben, wie Gemeindepräsident Thomas Kistler schon früher gegenüber der «Südost-Schweiz am Wochenende» betont hatte. Die Gemeindeversammlung von Glarus Nord wird voraussichtlich im Juni erneut über den Windpark abstimmen.

Inzwischen hat die Kommission Bau, Raumplanung und Verkehr des Landrats den Richtplanentwurf beraten. Und mit einer  Mehrheit von 5 zu 4 Stimmen entschieden, dem Landrat vorzuschlagen, den Windpark Linthwind wieder in den Richtplan aufzunehmen. Das könne der aber nur indirekt tun, indem er das entsprechende Richtplan-Kapitel an den Regierungsrat zurückweise und ihm einen Auftrag dafür erteile, war in der Südost-Schweiz zu lesen. Letztlich sei das allerdings ein politischer Entscheid, denn man wolle der Gemeinde das letzte Wort lassen, erklärt Kommissionspräsident Fridolin Staub (SVP, Bilten) gegenüber der Südost-Schweiz.

Quelle: Südost-Schweiz

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Energiepolitik, Gemeinden, Kantone