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Nationale Windenergietagung 2020: Weniger Kohlestromimporte dank 20% Winter-Windstrom

Am Mittwoch, den 25. März 2020, findet am Nachmittag in Bern die Windenergietagung 2020 von Suisse Eole statt. Unter anderem wird der Masterplan Windenergie 2050 vorgestellt. Er zeigt, wie die Schweiz dank der Windenergie ihre Importabhängigkeit trotz der Elektrifizierung des Wärmebereichs und der Mobilität senken kann.

Die Anmeldung ist ab Ende Januar möglich. Wir freuen uns, Sie in Bern begrüssen zu dürfen! Bild: D. Knuchel
Die Anmeldung ist ab Ende Januar möglich. Wir freuen uns, Sie in Bern begrüssen zu dürfen! Bild: D. Knuchel

Im August 2019 hat der Bundesrat bekannt gegeben, dass die Schweiz ab 2050 unter dem Strich kein CO2 mehr ausstossen soll. Das ist sowohl technisch wie auch praktisch machbar, wenn die Potenziale aller erneuerbaren Energien genutzt werden. Von Frühling bis Herbst wird die Solarenergie neben der Wasserkraft zur Hauptakteurin. Vom Herbst bis in den Frühling ist die Windenergie unser wichtigster Trumpf für eine CO2-freie, einheimische und sichere Versorgung mit Winterstrom.

Masterplan Windenergie 2050
Wird ihr Potenzial intelligent genutzt, trägt die Windenergie dazu bei, auch den Bedarf an Stromimporten im Vergleich zu heute zu senken. Wie das geht, zeigt der Masterplan Windenergie 2050, den Suisse Eole am 25. März 2020 vorstellen wird. 

Während die Waadt und die Jurahöhen für ihr hohes Windpotenzial bekannt sind, werden andere Regionen oft vergessen: Serge Boschung, Dienstleiter des Amts für Energie des Kantons Freiburg, wird die vom Kanton ausgewählten Windprojekte vorstellen, der ebenfalls ein hohes Windpotenzial aufweist.

Zudem nimmt Sie Sara Barber, Programmleitern Windenergie an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil, auf eine Windenergie-Zeitreise mit: Sie wird uns darlegen, wie grosse der Unterschied zwischen der Produktivität der ersten Windenergieanlagen von 1996 und der der neuen Anlagen von 2016 besteht, die nun schon seit drei Jahren Windstrom produzieren.

Einen weiteren Leckerbissen wird uns Rolf Wüstenhagen vom Institut für Wirtschaft und Ökologie der HSG präsentieren: Er hat die Vernehmlassung zum Windpark Honegg-Oberfeld analysiert und dabei Erstaunliches festgestellt.

Neben einem Referat von Jurascic, einer Bürgerbeteiligungsgesellschaft aus dem französischen Jura, die nach einer ersten Windenergieanlage noch weitere Projekte im Köcher hat, wollen wir auch dem Vortrag eines Wind-Falkners aus Deutschland (angefragt) lauschen, der mit Nistkästen für Falken an Windenergieanlagen schon seit vielen Jahren positive Erfahrungen macht.

Nationale Windenergietagung 2020

Die Anmeldung ist ab Ende Januar möglich. Wir freuen uns, Sie in Bern begrüssen zu dürfen!

Tags

Akzeptanz, Energiepolitik, Gemeinden, Kantone, Naturschutz, Technik, Umwelt, Veranstaltungen, Wirtschaft/Finanzen