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Windenergie-Winterwetter lieferte 24 % vom Strombedarf

Am 2. November stammten 24 % der Elektrizität im europäischen Stromnetz von Windenergieanlagen. Das ist zwar kein Rekord, zeigt aber, dass die Windenergie im Winter ihren grössten Trumpf ausspielt: Rund zwei Drittel der Stromproduktion von Windenergieanlagen fallen im Winter an, dann wenn ganz Europa mehr Heizenergie braucht.

Während im Winter die Wasserkraft- und Solarkraftwerke deutlich weniger produzieren, können Konsumentinnen und Konsumenten auf erneuerbaren Strom aus Windkraftwerken zählen.
Während im Winter die Wasserkraft- und Solarkraftwerke deutlich weniger produzieren, können Konsumentinnen und Konsumenten auf erneuerbaren Strom aus Windkraftwerken zählen.

In folgenden Ländern lag der Windenergieanteil etwas unter oder gar deutlich über 50%: Portugal (66 %), Spanien (54 %), Deutschland (51 %), Irland (47 %), Dänemark (46 %). In folgenden Ländern wurden über 20 % Windstrom erreicht: Belgien (29 %), Rumänien (28 %), Litauen (24 %), Grossbritannien (22 %), Frankreich (20 %). In der Schweiz waren es unter 1 %. Während im Winter die Wasserkraft- und Solarkraftwerke deutlich weniger produzieren, können Konsumentinnen und Konsumenten auf erneuerbaren Strom aus Windkraftwerken zählen, die im Winter mit rund zwei Dritteln der Produktion den Löwenanteil ihrer Produktion liefern. Übrigens: Wird ein Gebäude mit einer Wärmepumpe geheizt, so generiert diese mit einer Kilowattstunde Strom für Antrieb und Pumpe bis zu 4 Kilowattstunden Wärme.

Aktuelle Produktionsdaten der Windenergieanlagen in Europa auf der Homepage von Wind Europe

Text: Suisse Eole, Quelle: Wind Europe

Tags

Internationales, Technik, Wirtschaft/Finanzen