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Windenergie-Report Deutschland 2017 erschienen

Der Windenrgie-Report Deutschland des Fraunhofer IEE zeigt, dass ein Drittel der Bruttostromerzeugung 2017 aus erneuerbaren Energiequellen stammt, davon knapp die Hälfte (16%) aus Windenergieanlagen an Land und auf See. Die Anteile der Energieträger Braunkohle (23%), Steinkohle (14%) und Kernenergie (12%) sind weiterhin rückläufig. Der Windenergiebeitrag zur deutschen Bruttostromerzeugung von 80 Terawattstunden (TWh) im Vorjahr stieg im Jahr 2017 um mehr als 34 Prozent auf 107.5 TWh.

Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien seit 1990. Helblau und blau Windenergie offshore und onshore. Grafik: Fraunhofer IEE
Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien seit 1990. Helblau und blau Windenergie offshore und onshore. Grafik: Fraunhofer IEE

Onshore-Zubau 2017 auf Rekordniveau
1850 Windenergieanlagen mit 5514 MW Nennleistung nahmen 2017 den Betrieb auf. Damit wurde das bisherige Rekordergebnis von 2014 mit 4665 MW deutlich übertroffen. Deutschlandweit tragen mittlerweile rund 29‘300 Windenergieanlagen an Land mit knapp 51‘000 MW Nennleistung zur Energieversorgung bei. Der grösste absolute Leistungszubau fand mit 1445 MW in Niedersachsen statt. Die durchschnittliche Onshore-Anlage mit Inbetriebnahme in 2017 dreht sich auf einem Turm mit 128 m Nabenhöhe, hat 113 m Rotordurchmesser und 3 MW Nennleistung.

Offshore-Leistung überschreitet die 5-Gigawatt-Marke
221 Windenergieanlagen auf See mit 1249 MW Nennleistung haben 2017 ihren Betrieb aufgenommen. Insgesamt sind weltweit etwa 18‘200 MW Offshore-Windenergieanlagen in Betrieb. Die meisten – etwa 15‘600 MW – in europäischen Gewässern, z. B. Vereinigtes Königreich 6620 MW, Deutschland 5387 MW, Dänemark 1294 MW, Niederlande 1120 MW, Belgien 877 MW.

Herausgeber des neu erschienenen »Windenergie Report Deutschland 2017«, der die Bedeutung der Windenergie für die energiewirtschaftliche Zukunft zusammenfasst, ist das Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik.

Quelle: Fraunhofer IEE

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Akzeptanz, Internationales, Technik, Wirtschaft/Finanzen