News: 2018

Appenzeller Jugend fordert öffentliche Debatte über Windprojekt Honegg

„Wir sind ein Verein von jungen Menschen, die nach vorne schauen und etwas bewegen möchten“, erklärte Matthias Jud vom Verein Jugend Pro Windrad anlässlich der Tagung von Suisse Eole im März 2018. Nun bittet Fabian Ulmann, Präsident Jugend Pro Windrad, im Namen der 80 Mitglieder in einem offenen Brief die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden, diese Frage des Windprojekt auf der Honegg nicht eigenhändig zu beantworten, sondern eine faire öffentliche Debatte dazu einzuleiten.

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Gemeinde Kienberg sagt Ja zum Windpark Burg

Die Bevölkerung der solothurnischen Gemeinde Kienberg hat sich am 13.12.18 mit rund 60%-Ja-Stimmen für einen Windpark mit fünf Anlagen ausgesprochen, davon liegen vier auf ihrem Gemeindegebiet. In den letzten sechs Jahre haben die Gemeinden sehr windenergie-freundlich abgestimmt: 17 von 19 Abstimmungen in Gemeinden über konkrete Windprojekte fielen zugunsten der Windenergie aus.

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Windenergieanlage von Lego für unter den Weihnachtsbaum

Lego verkauft gemeinsam mit dem Anlagebauer Vestas eine Windenergieanlagen zum Nachbauen. Das 826-teilige Modell ist fast einen Meter hoch und steht auf einem bewaldeten Hügel. Baumeisterinnen und -meister können neben ein Haus mit eingerichteter Terrasse, einem funktionierenden Terrassenlicht und mit Strom versorgter Windkraftanlage bauen. Das Set umfasst ebenfalls drei Techniker-Minifiguren.

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Herzlichen Dank an die scheidende Bundesrätin Doris Leuthard für ihr Engagement für Erneuerbare

Am 11. Dezember, dem letzten Arbeitstag von Bundesrätin Doris Leuthard, übergaben ihr Isabelle Chevalley, Präsidentin von Suisse Eole, und Karl Vogler, Vize-Präsident, ein kleines Präsent. Damit wollten sie der Politikerin für ihr grosses Engagement für die Erneuerbaren und insbesondere für ihren Einsatz für die Windenergie danken.

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Schaffhausen: Kantonsrat setzt ein klares Zeichen für die Windenergie

Der Schaffhauser Kantonsrat hat mit einer deutlichen Mehrheit der Richtplananpassung des Kapitels Windenergie zugestimmt, der den Standort des Windparks Chroobach beinhaltet.

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Bundesrat prüft Übertragung von KEV-Bescheiden von Windenergieanlagen auf Projekte in anderen Kantonen

Der Bundesrat prüft auf Anfrage von Karl Vogler, Vizepräsident von Suisse Eole, im Rahmen der laufenden Revision der Energieförderungsverordnung, die per 1. April 2019 in Kraft gesetzt werden soll, ob die Übertragung von positiven KEV-Bescheiden auch an Windenergie-Projekte ausserhalb des Herkunftskantons ermöglicht werden soll.

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Schweizer Windkraft statt Gaskraftwerke für eine sichere Stromversorgung der Schweiz im Winter!

ElCom-Präsident Carlo Schmid warnte gestern am Elcom-Forum, dass sich Stromengpässe im Winter verschärfen könnten, weil nicht sicher sei, ob genügend Strom importiert werden könne. Er fordert eine höhere einheimische Stromproduktion. Die Gasindustrie meldet bereits, sie könnte die Stromproduktion mittels neuer Gaskraftwerke erhöhen. „Windkraftwerke könnten diesen Strom ebenfalls liefern, ohne zusätzlichen CO2-Ausstoss, höchstwahrscheinlich sogar günstiger und erst noch unabhängig von Gaslieferanten“, gibt Reto Rigassi, Geschäftsführer von Suisse Eole, zu bedenken.

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Wichtiger Gerichtsentscheid für erneuerbare Kraftwerksprojekte – nationales Interesse für Erneuerbare wird angewendet

Drei Windparks haben in den letzten zwei Monaten gerichtliche Hürden gemeistert. Jüngstes Beispiel ist der Windpark Sainte-Croix. Dank dem Verwaltungsgericht des Kantons Waadt ist das Projekt einen Schritt weiter: Die Unterlagen, die die Nachhaltigkeit des Projekts unter Beweis stellen, wurden als verlässlich eingestuft. „Erneuerbare Energien und Naturschutz werden von den Gerichten gleichhoch gewichtet, gleichzeitig wird der Wille der betroffenen Gemeinden respektiert“, freut sich Reto Rigassi, Geschäftsführer von Suisse Eole.

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Windenergie soll bereits 2027 grösste Stromquelle der EU werden

Laut dem World Energy Outlook 2018 der Internationalen Energieagentur IEA wird die installierte Windleistung schon vor bereits 2027 die von Kohle, Gas und Atomkraft überholt haben. 2017 ging die IEA noch davon aus, dass dies erst kurz nach 2030 eintreten werde. Rückenwind erhielten die Erneuerbaren auch vom EU-Parlament, das am 13. November die Erneuerbaren-Ziel für 2030 auf 32 % anhob.

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Appenzell Innerrhoden will kein Windprojekt Honegg-Oberfeld - Rolf Wüstenhagen: «Ein mutiger Entscheid sieht anders aus»

(MC) Am 6. November hat die Innerrhoder Standeskommission entschieden, auf die Festsetzung des Gebiets Honegg-Oberfeld in Oberegg als Windkraftstandort im kantonalen Richtplan zu verzichten. Die Appenzeller Wind AG wollte dort zwei rund 200 Meter hohe Windräder bauen. Somit hat sich erneut ein Windenergie-Projekt in der Ostschweiz erledigt. Rolf Wüstenhagen, Experte für erneuerbare Energien, findet, die Politik müsse sich mehr trauen.

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UVP für Windparks: Schweizweite Harmonisierung versus gute Lösungen bei den einzelnen Projekten

„Auch wenn es europaweit bereits rund 60‘000 Windenergieanlagen gibt, diskutieren wir in der Schweiz mit unseren 37 Anlagen immer noch grundsätzlich deren Umweltverträglichkeit und deren Nutzen“. Mit diesen Worten begrüsste Reto Rigassi, Geschäftsführer von Suisse Eole, in Biel rund 70 Teilnehmer am Kantonsseminar zur UVP. Eine schweizweite Klärung der Konflikte scheint schwierig, doch konkrete Windenergieprojekten zeigen, dass dank diesen auch bessere Lebensräumen für Vögel geschaffen und die Gefahren für Vögel reduziert und werden können.

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Kantonsseminar zum Thema UVP: Die Präsentationen zur Download

Suisse Eole und der Schweizerische Verband der Umweltfachleute (SUV-ASEP) haben am Mittwoch, 7. November 2018 eine Veranstaltung zum Thema Umweltverträglichkeitsprüfungen im Bereich Windenergie statt. Rund 70 Personen trafen sich zu einem anregenden Austausch. Gerne stellen wir Ihnen die Präsentationen zum Download zur Verfügung.

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Winterstrom: Solarenergie kann mehr – Windstrom bleibt wichtig

Der Schweizerische Energiestiftung SES hat am 30.10.2018 die Studie "Photovoltaik als kostengünstigste Stromquelle dauerhaft blockiert? Analyse der Mittelverwendung aus dem Netzzuschlag 2008-2019 und Vorschläge zur Optimierung" publiziert, welche zum Ergebnis kommt, dass „Photovoltaik inzwischen günstiger als jede andere Kraftwerkstechnik ist, auch für die Stromproduktion im Winterhalbjahr.“ Sie möchte damit bewirken, dass der Einsatz der begrenzten Mittel für die Förderung der erneuerbaren Energien optimiert wird. SES-Projektleiter Felix Nipkow fordert Bundesrat und Parlament auf, jetzt zu handeln.

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Unesco Biosphäre Entlebuch für Solar-, Wind- und Holzenergie Engagement mit Solarpreis 2018 ausgezeichnet

Das Thema Energie beschäftigt die Gemeinde Entlebuch seit längerem: Sie realisierte viele Pionierprojekte unter dem Motto «Wir leben neue Energie». Bereits 1984 und 1990 gingen in der Gemeinde zwei Holzschnitzelheizungen in Betrieb, die Wohn- und öffentliche Gebäude beheizen. 2005 wurde in der Unesco Biosphäre Entlebuch die erste von heute drei Windenergieanlagen in Betrieb genommen.

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Gurit: Kauft dänischen Hersteller von Bausätzen für Windturbinen

Der Schweizer Spezialkunststoffhersteller Gurit übernimmt die dänische JSB Group, einen Hersteller von Kernmaterial-Bausätzen für Windturbinen. Mit dieser Akquisition für knapp 80 Millionen Franken stärkt Gurit die Position im Markt für Kernmaterialien und baut den Umsatz um rund einen Drittel aus.

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Suisse Eole-Kantonsseminar: Alles was Sie immer schon über die UVP wissen wollten!

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Grünes Licht für Windpark Gotthard: Der Tessiner Heimatschutz verzichtet auf Gang vor Verwaltungs- und Bundesgericht

Eine Beschwerde beim Tessiner Verwaltungsgericht wäre für den Tessiner Heimatschutz der nächste Schritt im Kampf gegen den Windpark auf dem Gotthard gewesen. Doch darauf verzichtet nun die Societä Ticinese Arte e Natura (Stan), die Tessiner Sektion des Heimatschutzes. Noch im Juni erklärten die Windenergiegegner, sie würden das Projekt anfechten und bis vor Bundesgericht gehen. «Nach sorgfältiger Analyse der juristischen Erfolgsaussichten und der finanziellen Risiken» sei man zu dem Schluss gekommen, dass es sinnvoller sei, die Segel zu streichen, begründet die Stan ihre Kehrtwende gegenüber dem Urner Wochenblatt.

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Petition «Rettet den Chasseron und den Creux-du-Van»: Windenergiegegner suchen Erfolge nach Niederlagen wie kürzlich vor Solothurner Verwaltungsgericht

Heute wurde die Petition «Rettet den Chasseron und den Creux-du-Van vor der Industrialisierung durch Windenergieanlagen» in verschiedenen Waadtländer Gemeinden sowie beim Grossrat des Kantons Waadt eingereicht. Mit diesem Instrument konnten die Windenergiegegner Unterschriften sammeln, ohne eine Debatte mit der lokalen Bevölkerung zu führen, die die Projekte unterstützt. Die anderen demokratischen Instrumente könnten die Windenergiegegner viel teurer zu stehen kommen: Letzte Woche erlitt BirdLife vor dem Solothurner Verwaltungsgericht eine Niederlage bezüglich einer Beschwerde gegen den Windpark Grenchenberg und erhielt dafür eine gesalzene Rechnung.

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Windparkprojekt Grenchenberg – Verwaltungsgericht stuft Vogel- und Fledermausschutz als erfüllt ein

Das Solothurner Verwaltungsgericht hat die Beschwerde von Bird Life und des Vogelschutzverbands des Kantons Solothurn gegen das Windparkprojekt auf dem Grenchenberg abgewiesen. Die Verbände müssen nun die Kosten für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht von CHF 5000 übernehmen und den projektführenden Städtischen Werken Grenchen (SWG) eine Entschädigung von CHF 30'000 bezahlen.

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Windpark Chroobach aus Sicht des WWF auf gutem Weg

Das im Wald geplante Windpark-Projekt in Hemishofen (SH) lässt sich – mit gewissen Nachbesserungen – umweltverträglich realisieren. Zu diesem Schluss kommt eine Beurteilung des WWF. Sie basiert auf Dokumenten der Projektträgerschaft zur Umweltverträglichkeit, in welche der WWF im Rahmen der Begleitgruppenarbeit Einsicht erhielt.

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Bundesrätin Doris Leuthard: „Mir selbst gefallen Windräder!“

Anlässlich eines regionalen Anlasses im aargauischen Mühlau sprach sich Bundesrätin Doris Leuthard für die Windenergie aus. Sie zählte in ihrem Referat die Vorteile von Windenergieanlagen auf: Der Strom ist günstig, die Anlagen sind effizient und sie liefern Winterstrom.

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Anlagenwart Pierre Berger: «Ein falscher Tritt und ich bin weg»

Für seine Arbeit im Windpark Juvent im Berner Jura muss Pierre Berger, Anlagewart, hundert Meter hoch steigen. Auf die riskanten Einsätze bereitet er sich gedanklich vor.

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Gotthard-Windpark nimmt weitere Hürde – Tessiner Regierung weist Beschwerde von Heimatschutz ab

Die Tessiner Regierung gibt grünes Licht für den Bau von 5 Windenergieanlagen am Gotthard. Sie hat eine Einsprache der Società Ticinese Arte e Natura (Stan), die Tessiner Heimatschutzvereinigung, gegen die am 9. Juni erteilte Baubewilligung für das Projekt abgewiesen. Die Stan hat nun 30 Tage Zeit, gegen diesen Entscheid vor dem Verwaltungsgereicht zu rekurrieren.

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Naturschutzverein BUND zieht positives Fazit für Wald-Windpark Verenafohren

Eberhard Koch, der Vorsitzende der regionalen Sektion des deutschen Landesverbands für Natur- und Umweltschutz BUND, äussert sich in einem Bericht positiv zum Wald-Windpark Verenafohren unweit von Schaffhausen: „Die Waldrodungen haben keineswegs einen Verlust der Biodiversität mit sich gebracht. Eher ist das Gegenteil der Fall. Am Standort entwickelt sich auf dem steinigen Kalkboden eine artenreiche Waldsaumgesellschaft, die auch für Insekten und andere Tiere attraktiven Lebensraum schafft.“ Auch die besonders geschützte Fraunschuh-Orchidee, die bereits vor dem Bau der Anlagen hier vorkam, entwickle sich dank mehr Licht sehr gut.

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4500 MW neue Windstromleistung im 1. Halbjahr in Europa

In Europa wurden gemäss dem Branchenverband WindEurope im ersten Halbjahr 2018 4500 Megawatt (MW) Windleistung zugebaut. Während in der Schweiz keine einzige Anlage erstellt wurde, bauten die Nachbarländer Deutschland 1626 MW, Frankreich 605 MW, Italien 125 und Österreich 55 MW zu.

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Turm- und Wanderfalken nutzen Nisthilfen an Windenergieanlagen rege

Turm- und Wanderfalken nisten auch an Windenergieanlagen, die mit einer Nisthilfe ausgerüstet sind. So seit 2003 im deutschen Gütersloh in Nordrhein-Westfalen. Angebracht hat den Kasten Helmut Schierl, ein überregional anerkannter Fachmann für Turm- und Wanderfalken sowie Windenergieförderer. Den ersten Nistkasten an einer Windenergieanlage hatte er bereits 1996 im Rheinland befestigt. Die von Falken rege genutzten Nistkästen seien ein hervorragender Beleg dafür, dass sich Windräder und Vogelschutz nicht zwingend widersprechen müssten.

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Ostfriesische Gemeinde setzt auf Windenergie und Tourismus

Die deutsche Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeichnet die Gemeinde Grossefehn als Energie-Kommune des Monats aus. Mit Sand unter den Füssen und Wind in den Haaren begeistert die ostfriesische Gemeinde jedes Jahr bis zu 180‘000 Übernachtungsgäste. Die Gegend ist eine einzigartige Kulturlandschaft und geprägt von historischen Windmühlen sowie vielen Windenergieanlagen. „Grossefehn zeigt eindrucksvoll, dass Tourismus und eine moderne Nutzung der Windenergie vereinbar sind“, betont Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer AEE.

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Dritter Skyguide Austausch zu Windenergie und Aviatik

Am 14. September findet in den Räumlichkeiten des UVEK in Ittigen der dritte Austausch zu Windenergie und Aviatik statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen mit Fachleuten aus der Windbranche, von skyguide, dem Militär, dem BAZL und aus der Forschung aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie in der Beilage.

Anmeldungen : windturbines@skyguide.ch

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Windenergie-Report Deutschland 2017 erschienen

Der Windenrgie-Report Deutschland des Fraunhofer IEE zeigt, dass ein Drittel der Bruttostromerzeugung 2017 aus erneuerbaren Energiequellen stammt, davon knapp die Hälfte (16%) aus Windenergieanlagen an Land und auf See. Die Anteile der Energieträger Braunkohle (23%), Steinkohle (14%) und Kernenergie (12%) sind weiterhin rückläufig. Der Windenergiebeitrag zur deutschen Bruttostromerzeugung von 80 Terawattstunden (TWh) im Vorjahr stieg im Jahr 2017 um mehr als 34 Prozent auf 107.5 TWh.

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EU erhöht die Ziele für erneuerbare Energien auf 32 % bis 2030

2030 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung in der EU 32 % betragen, das ist eine Erhöhung um 5 Prozentpunkte verglichen mit 2016. Die deutlich günstigeren und konkurrenzfähigeren Preise von Wind- und Solarstrom gehören auch zu den Gründen für die ehrgeizigeren Ziele der EU.

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Guichet Unique für Anliegen rund um die Windenergie eröffnet

Heute öffnet der neue Guichet Unique für die Windenergie seine Tore. Der virtuelle Schalter des Bundes bildet eine zentrale Anlaufstelle für alle Anliegen rund um die Windenergie. Am Guichet Unique beteiligen sich mehr als 15 Akteure des Bundes. Die Beurteilung der Verträglichkeit von Windenergieanlagen mit verschiedenen anderen Bundesinteressen soll dank dem Guichet Unique besser koordiniert werden. Suisse Eole begrüsst die Schaffung des virtuellen Schalters und hofft, dass er dazu beitragen wird, aufgrund einer besseren Koordination innerhalb des Bundes die langwierigen Verfahren im Windenergiebereich zu beschleunigen.

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Internationaler Tag des Windes: Gute Gründe für Schweizer Windenergie

Heute wird weltweit der Tag des Windes gefeiert. Wie alle erneuerbaren Energien ist Windenergie sicher, sauber und einheimisch – heute und in Zukunft! Nachfolgend die wichtigsten Argumente für die Nutzung der Windenergie in der Schweiz.

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Neue Technik macht Windenergieanlagen deutlich leiser!

Kämme, die an die Flügel von Windenergieanlagen angebracht werden und die den Flügeln von Vögeln abgeschaut wurden, machen Windenergieanlagen leiser. Das zeigt eine Untersuchung in St. Brais. An den beiden 2009 gebauten Anlagen wurden im Juli 2017 Kämme nachgerüstet. „Die Abnahme der Geräusche beträgt durchschnittlich 3 Dezibel. Bei einer Strasse wäre das vergleichbar mit einer Halbierung des Strassenverkehrs“, erklärt Xavier Falourd, Akustiker bei der Prona SA, die die Messungen durchführte.

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Von Schweizer Investitionen in Erneuerbare profitieren hauptsächlich Windprojekte im Ausland

Schweizer Energieunternehmen und institutionelle Anleger investieren in erneuerbare Energieanlagen im Ausland, weil die Rahmenbedingungen dort deutlich besser sind als in der Schweiz: attraktive Vergütung für den erzeugten Strom, tiefere Gestehungskosten und mehr bewilligungsfähige Standorte. Die Energieproduktion von Energieanlagen, die Schweizer Investoren im Ausland bauen, stieg gegenüber 2016 um 24%. Das geht aus einer neuen Erhebung von Energie Zukunft Schweiz hervor.

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Wechselausstellung “Windenergie, natürlich!” bis 26. August 2018 in der Umweltarena in Spreitenbach

Die Wechselausstellung „Windenergie, natürlich!“ zeigt bis am 28. August 2018, wie’s Windstrom produziert wird. Der Grossteil der Produktion fällt im Winterhalbjahr an: Ein wertvoller Aspekt im Duett mit der vermehrt genutzten, aber in erster Linie sommerlichen Sonnenenergie.

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Stromverbrauch 2017 um 0.4% gestiegen

Im Jahr 2017 lag der Stromverbrauch in der Schweiz mit 58,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) leicht über dem Niveau des Vorjahres (+0.4%). Die Landeserzeugung (nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen) betrug 57.3 Mrd. kWh. Der physikalische Stromimportüberschuss lag bei 5.6 Mrd. kWh.

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Bundesgericht weist zwei Beschwerden gegen Windkraftwerk Grenchen ab

Das Bundesgericht wies zwei Beschwerden gegen das Windparkprojekt Grenchenberg ab. Die Beschwerdeführer hatten mögliche Trinkwasserverunreinigungen, Felsstürze und Lärmbelästigung geltend gemacht. Das Gericht hat alle Punkte zurückgewiesen und entschieden, dass den Einsprechern keine Beschwerdebefugnis zusteht.

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Inländische Windstromproduktion verzeichnet 2017 Rekord

Mit 132.5 Mio. Kilowattstunden Windstrom erreichte die Produktion 2017 in der Schweiz einen Höchstwert (2016: 108 Mio. kWh). Sowohl das gute Windaufkommen wie auch neuere leistungsstarke Anlagen auf dem Mont Crosin ermöglichten diesen Rekord. Das entspricht dem Verbrauch von rund 38‘000 Haushalten.

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Fotowettbewerb Wind Vision 2018: Noch bis zum 20. Mai Fotos einreichen!

Auch anlässlich des diesjährigen Global Wind Day führen die Verbände WindEurope und der Global Wind Energy Council (GWEC) wieder einen Fotowettbewerb: die Wind Vision 2018. Den Gewinnern winken 1000 €, zudem werden die Gewinnerfotos in Brüssel ausgestellt. Noch bis zum 20. Mai 2018 können Sie Ihr Foto einreichen.

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Kanton Thurgau: keine Mindestabstände für Windenergieanlagen

Neben der Regierung hat auch der Grosse Rat des Kantons Thurgau eine Motion der SVP, die Mindestabstände für Windenergieanlagen forderte, mit 91 zu 15 Stimmen deutlich abgelehnt. Die bestehenden Regelungen stellten sicher, dass die Anwohnenden von Windenergieanlagen nicht beeinträchtigt würden, wurde argumentiert.

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„Clip“ und klar auf den Punkt gebracht

Suisse Eole und EnergieSchweiz haben gemeinsam eine neue Serie von Grafikclips herausgebracht. Sie bringen Aussagen zur Windenergie in zeitgemässer und unterhaltender Form auf den Punkt. Wer nur wenig Zeit hat, erhält mit diesen Clips auf die Schnelle alle wesentlichen Informationen, ohne dafür Faktenblätter oder ganze Studien wälzen zu müssen. Die beiden ersten Clips sind jetzt online.

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Benoît Revaz: „Den kleinen Produktionseinheiten gehört die Zukunft“

Benoît Revaz, der Direktor des Bundesamts für Energie, hat in einem Interview, das am 16.4.2018 in ‘24 heures‘ erschienen ist, die Rolle der Windenergie im Netz der Zukunft erklärt.

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Rechnerknoten und Datenspeicher in Windenergieanlagen integriert

In Deutschland wurde erstmals ein Rechenknoten und Datenspeicher direkt in eine Windenergieanlage integriert. Das Konzept Windcores zeigt, dass IT-Systeme in einem Windpark nachhaltig und wirtschaftlich versorgt werden können. Die Anlage ging im Oktober 2017 im deutschen Lichtenau in Betrieb.

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„Weil wir nicht von gestern sind, sorgen wir für frischen Wind!“

„Wir sind ein Verein von jungen, einfachen Menschen, die bewusst nach vorne schauen und etwas bewegen möchten“, erklärte Matthias Jud vom Verein Jugend Pro Windrad anlässlich der gut besuchten Jahrestagung von Suisse Eole vom 21.03.2018 in Bern, an der zu Themen wie Bürgerbeteiligungen, der Mensch als Ursache des Klimawandels und die Umsiedlung von Ameisen informiert wurde.

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La Praz bestätigt hohe Akzeptanz für Windenergie-Projekte

Die Gemeinde La Praz hat heute Abend der Nutzungsplanung des Windparks Mollendruz in einer zweiten Abstimmung zugestimmt. Mit dem 47Ja gegen 38 Neinstimmen in La Praz haben 2018 alle sechs Gemeinden, die über Nutzungsplanungen für Windparks abgestimmt haben, sich für die Windenergie ausgesprochen. Der Jastimmen-Anteil betrug über alle sechs Gemeinden gerechnet 67 Prozent.

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Übertragung von positiven KEV-Bescheiden für Windenergieanlagen

Im Rahmen des Energiegesetzes (EnG) und derenVerordnung über die Förderung der Produktion von Elektrizität aus erneuerbaren Energien (EnFV), welche vom Bundesrat am 1. November 2017 beschlossen wurde, ist es unter Umständen möglich, positive KEV-Bescheide von Windenergieprojekten auf andere Windenergieprojekte zu übertragen.

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Drei Waadtländer Gemeinden stimmen Windparkprojekt Bel Coster deutlich zu

Am 12. März stimmten die Waadtländer Gemeinden Ballaigues, Lignerolle et L’Abergement der Nutzungsplanung des Windprojekt Bel Coster im Waadtländer Jura deutlich zu. Der Park soll dereinst neun Windenergieanlagen zählen.

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Basellandschaftlicher Landrat spricht sich einstimmig gegen fixe Abstände von Windenergieanlagen zu Siedlungsgebieten aus

Mit 75 Neinstimmen gegen 0 Jastimmen schreibt der basellandschaftliche Landrat ein Postulat einer Gruppe Windenergiegegner ab, die einen fixen Abstand von 700 Metern zwischen Windenergieanlagen und Siedlungsgebieten forderte. Dabei folgte der Landrat dem Bericht der Umweltschutz- und Energiekommission, in dem es heisst, dass die bestehenden Regelungen hinsichtlich des Abstands von Windkraftanlagen zu Bauzonen „im Kanton Basel-Landschaft bzw. in der Schweiz faktisch strenger sind als in Bayern, auch wenn der Postulatstext das Gegenteil vermittelt“.

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Wer in der Nähe von Windenergieanlagen wohnt, ist windenergiefreundlich

Studien in Deutschland und in den USA zeigen, dass Menschen, die in der Nähe von Windenergieanlagen wohnen, windenergiefreundlicher sind als solche, die keine Erfahrung mit Windenergieanlagen haben.

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Schweizer Windenergietagung 2018: Schweizer Windenergie – sauberer Strom gegen den Klimawandel

Die nationale Windenergietagung vom 21.03.2018 widmet den positiven Entwicklungen und Perspektiven der Windenergie in der Schweiz und im grenznahen Ausland. Vertreter von Windprojekten und Verbänden stellen neue Windparks und -projekte vor und berichten über ihre erfolgreichen grenzüberschreitenden Erfahrungen und Kooperationen.

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Hintergrundbericht Recycling von Rotorblättern

Insgesamt wurden im Jahr 2015 in Europa 1‘069‘000 Tonnen glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) produziert. Davon wurden 34 % in der Konstruktions-Branche verbraucht, zu der auch die Windindustrie gehört. Die Bereiche Transport (35 %) sowie Elektronik- und Sportgeräte (30 %) weisen ebenfalls einen sehr hohen GFK-Verbrauch auf. Dagegen entfallen bei den kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) nur etwa 14 % des Verbrauchs auf die Windindustrie. Die grössten Abnehmer sind die Luftfahrtindustrie, das Militär (zusammen 31 %) sowie die Fahrzeugindustrie (21 %).

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Windpark Verenafohren seit Ende Januar im Regelbetrieb

Seit Ende Januar 2018 laufen die drei Windenergieanlagen des Windparks Verenafohren unweit von Schaffhausen im Regelbetrieb. Wie in den Prognosen im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsberechnung angegeben, herrschen über dem Wald von Verenafohren Durchschnittswindgeschwindigkeiten von rund 6 Metern pro Sekunde. Da der Anlagenstart in eine gute Windsaison fiel, liegt der bisherige Ertrag erfreulicherweise über den Ertragsprognosen.

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2017 erstmals mehr Strom aus Wind, Sonne und Biomasse als aus Kohle in der Europäischen Union

2017 wurde in der Europäischen Union erstmals mehr Strom aus Wind, Sonne und Biomasse produziert als aus Stein- und Braunkohle zusammen. Die Stromerzeugung aus diesen erneuerbaren Energien wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent und erreicht 30%.

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Rolf Wüstenhagen: „Zum Teil schnitten diese Windprojekte sogar besser ab als jene im Ausland“

Für's BFE untersuchte HSG-Professor Rolf Wüstenhagen mit seinem Team, wer in Erneuerbare investiert und warum die meisten Investitionen im Ausland getätigt werden: „Wir stellten fest, dass diejenigen Investoren, die Windenergieprojekte in der Schweiz realisieren konnten, mit der Performance zufrieden waren.“

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Schweizer Forschungsprojekt modularer Antriebstrang für Windenergieanlagen

Im Rahmen eines vom BFE unterstützten Pilotprojektes wurde ein modularer Antriebsstrang einer 2-MW-Windenergieanlage aufgebaut. Dieses neue Antriebskonzept soll die Herstellungskosten der Turbinen massiv reduzieren, sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten während den 25 Jahren Betriebszeit der Anlage vereinfachen.

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Ein Windstromrekord jagt den anderen

2017 hat der Windpark Juvent – der grösste Windpark in der Schweiz – mit 74 Mio. kWh (2016: 57 Mio. kWh) deutlich mehr Strom produziert als je zuvor. Das Jahr 2018 wurde auch in der EU mit weiteren Rekorden eingeläutet.

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Bundesrat 2018 mit Windenergie unterwegs

Das diesjährige Bundesratsfoto erfreut auch alle Befürwortende der Windenergie. Die Magistraten und der Bundeskanzler posieren vor einem Hintergrund, der gespickt ist mit Schweizer Sujets wie schneebedeckten Bergen, Skiliften, Käselöchern, Neat-Röhren und «Schwiizerfäänli», die im Winde wehe und nicht zu letzt mit drehenden Windrädern. Wenn dies nicht ein Zeichen ist......

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