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McKinsey-Studie: Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz erreicht spätestens 2035 ihren Höhepunkt

Laut einer Studie des McKinsey Global Institute wird die Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz spätestens 2035 ihren Höhepunkt erreichen. Der Energieverbrauch werde sinken, die Energieproduktivität steigen. Treiber sind Digitalisierung, Elektromobilität und geringere Kosten für Wind- und Solarenergie.

Gründe für die sinkende Nachfrage nach fossilen Energien sind die zunehmende Automatisierung und Vernetzung von Prozessen in Privathaushalten und der Industrie, der Trend zur Elektromobilität sowie der wachsende Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung. Dies sind die Kernergebnisse der neuen Studie des McKinsey Global Institute (MGI) „Beyond the supercycle: How technology is reshaping resources“.

Die Studie zeigt auf, dass technologische Verbesserungen die Kosten für Wind- und Solarenergie senken und deren Einsatz zunehmend wettbewerbsfähiger machen.
Die Studie zeigt auf, dass technologische Verbesserungen die Kosten für Wind- und Solarenergie senken und deren Einsatz zunehmend wettbewerbsfähiger machen.

Die Nachfrage nach Erdöl wird vor allem durch die Entwicklung energieeffizienterer Motoren, den Trend zu Elektromobilität und autonomem Fahren sowie durch die zunehmende Nutzung von Car-Sharing-Angeboten sinken, so das MGI. Gleichzeitig werden technologische Verbesserungen die Kosten für Wind- und Solarenergie senken und deren Einsatz zunehmend wettbewerbsfähiger machen. Dadurch werde der Anteil erneuerbarer Energien bis 2035 weltweit von heute 4 auf rund 36 Prozent steigen, die Nachfrage und Nutzung fossiler Energien werde entsprechend sinken.

Studie: "Beyond the supercycle: How technology is reshaping resources" >>

Text: McKinsey Global Institute (MGI)

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Akzeptanz, Internationales, Technik, Wirtschaft/Finanzen