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Regelenergie aus Windkraftwerken: ein Potenzial für die Schweiz?

Im Rahmen der Energiestrategie 2050 wird sich die aus Windenergie erzeugte Leistung von bisher 100 Gigawattstunden bis zum Jahr 2020 versechsfachen und bis 2050 sogar vervierzigfachen. Aktuell sind es lediglich 0.2 % des Strombedarfs. Folgt man jedoch den Zubauzielen, wird sich der Anteil schrittweise erhöhen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel den Einbezug von Windenergie in den Regelleistungsmarkt. Welche Bedeutung die Erbringung von Regelenergie aus Windkraftanlagen in anderen Ländern Europas mittlerweile hat, lässt sich auch in Dänemark beobachten, ist in einem Beitrag auf dem BKW Blog von Markus Bergmann zu lesen.

Markus Bergmann, Originator Handel, ist verantwortlich für die Direktvermarktung Deutschland innerhalb der BKW. Im Vergleich zu Deutschland mit 42 Gigawatt ist die installierte Leistung mit knapp über 5 Gigawatt in Dänemark gering, jedoch entsprechen diese schon mehr als 42 % der Bruttostromerzeugung. Seit 2011 können Windanlagenbetreiber in Dänemark am Regelenergiemarkt teilnehmen. Bemerkenswert ist dabei vor allem die geringe Vorlaufzeit. In Dänemark können Regelenergieangebote bis 45 Minuten vor der Betriebsstunde eingesendet oder geändert werden. Damit verbessert sich die Vorhersagegenauigkeit für die anzubietende Regelleistung erheblich, was wiederrum im direkten Verhältnis zum möglichen Angebotsvolumen steht.

Ausführlicher Beitrag über Regelenergie aus Windkraftwerken auf dem Blog der BKW

Tags

Energiepolitik, Internationales, Technik, Wirtschaft/Finanzen