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Windpark im Wald in Baden-Württemberg eingeweiht

Am 31. Oktober wurde der zurzeit grösste Windpark Baden-Württembergs im Harthäuser Wald eingeweiht. Die 14 Windenergieanlagen sollen fast 26‘300 Haushalte versorgen.

Beim Windkraftausbau sei nach harter Vorarbeit der Landesregierung endlich der Knoten geplatzt, freute sich Ministerpräsident Kretschmann. Der Windpark Harthäuser Wald, der sich über fünf Gemeinden und zwei Landkreise erstreckt, sei ein sichtbares Zeichen für die Energiewende im Land.

Energiewende von Bürgern und für Bürger
Der Ausstieg aus der Atomenergie und der Klimawandel seien nur mit der Windkraft zu schaffen, fuhr Kretschmann fort. Für den Windpark Harthäuser Wald habe man ein bürgernahes Beteiligungsmodell gewählt. Alle, die sich für das Gelingen der Energiewende einsetzen wollen, können sich über Bürgerenergiegenossenschaften an diesem Windpark beteiligen. Der Nutzen sauberer Energie und die Wertschöpfung blieben damit in der Region.

Im Genehmigungsverfahren sei alles getan worden, um negative Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Mensch und Natur zu minimieren beziehungsweise auszuschliessen. Sowohl artenschutzrechtliche Belange, wie die Auswirkungen der Anlagen auf Fledermäuse und Vögel, als auch Fragen des Schattenwurfs und des Infraschalls, seien behandelt worden, erläuterte Umweltminister Franz Untersteller. Baueingriffe zu Lasten des Waldes würden mit Aufforstung an anderer Stelle ausgeglichen. Fünf weitere geplante Anlagen seien hier im Harthäuser Wald aus naturschutzfachlichen Gründen nicht genehmigt worden.

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