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Suisse Eole: Rekordjahr für die Schweizer Windkraft – die Prognosen wurden um 14% übertroffen

Schon das zweite Jahr in Folge glänzen Schweizer Windkraftanlagen mit einer Rekordproduktion: Mit 146 Millionen Kilowattstunden, genau so viel wie der 2019 aufgestellte Rekord, produzierten die Schweizer Windparks 14% mehr Strom als bei ihrem Bau veranschlagt. „Die Windkraft trägt zu einer höheren Selbstversorgung bei, aber auch dazu, die CO2-Emissionen zu verringern“, erklärt Lionel Perret, Geschäftsleiter von Suisse Eole.

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EU-Stromerzeugung: Erneuerbare Energien überholen erstmals Gas und Kohle – Windstromanteil stieg auf 14%

Europa konnte 2020 das grünste Stromjahr aller Zeiten verzeichnen: Zum ersten Mal übertraf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien jene aus fossilen Brennstoffen. Erneuerbare Energien hatten 2020 einen Anteil von 38% am europäischen Strommix, wohingegen fossile Energieträger nur auf 37% kamen. Der Anteil von Windenergie am Strommix betrug 14%, der von Solarstrom 5%. 2015 betrugen die Anteile noch 9% respektive 3%. Das rasante Wachstum von Wind- und Solarenergie habe die Kohle zum Niedergang gezwungen.

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Die Stadt La Chaux-de-Fonds zieht ihre Beschwerden gegen die Windparks Crêt-Meuron und Quatre Bornes zurück

Erleichtert hat der Gemeinderat von La Chaux-de-Fonds in seiner Sitzung vom 27. Januar 2021 ein Schreiben des Bundesamts für Kultur (BAK) zur Kenntnis genommen, in dem es heisst: „trotz einer eventuell spürbaren leichten Beeinträchtigung des aussergewöhnlichen universellen Werts des in die Liste des Welterbes eingetragenen Guts ist das BAK der Ansicht, dass die Windparkprojekte Quatre Bornes und Crêt-Meuron mit den Schweizer Verpflichtungen gegenüber der Konvention über das Welterbe in Einklang stehen.“

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Stromerzeugung in Deutschland 2020: Erneuerbare erreichen erstmals einen Anteil von über 50% - Windkraft erneut wichtigste Stromquelle

Gemäss der Erhebung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE übersteigt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung in Deutschland erstmals 50%: Er konnte sich gegenüber 2019 von 46% auf 50.5% steigern. Die Windkraft erwies sich mit einem Anteil von 27% an der gesamten Stromerzeugung erneut als die wichtigste Energiequelle. Solar- und Windenergie übertrafen mit 183 TWh erstmals die Produktion aller fossilen Energiequellen (178 TWh).

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Bundesgericht: Weist Rekurs von drei jurassischen Gemeinden gegen die Realisierung von Windparks zurück

Das Bundesgericht weist den Rekurs von drei jurassischen Gemeinden gegen die Ergänzung des kantonalen Richtplans zurück, die im Hinblick auf die Realisierung mehrerer Windparks beschlossen wurde. Das Gericht ist der Ansicht, dass diese nicht zu beanstanden sei, da sie vorsehe, dass zuvor noch das kantonale Raumplanungsgesetz revidiert und angenommen werden müsse.

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Neuenburger Kantonsgericht weist Rekurs gegen den Windpark Montagne de Buttes zurück

Das Verwaltungsgericht des Kantons Neuenburg hat alle Rekurse gegen den Windpark Montagne de Buttes zurückgewiesen, der Windpark 10 % des Stromverbrauchs des Kantons Neuenburg decken könnte. Die Entwickler haben ein solides Projekt entwickelt, denn die Richter haben sämtliche Beschwerden abgelehnt. Den Beschwerdeführern wurde auferlegt, die Verfahrenskosten in Höhe von CHF 8000 zu bezahlen. Sie haben bereits signalisiert, dass sie das Verfahren an das Bundesgericht weiterziehen wollen.

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IEA: Rekordjahre 2020 und 2021 – 90 % der neu zugebauten Leistung geht auf das Konto der Erneuerbaren

Während die erneuerbaren Energien der Covid-19-Krise zum Trotz weltweit sehr schnell zulegen, befinden sich Erdöl, Gas und Kohle in einer Abwärtsspirale. Angetrieben wird dieser rasante Zubau der Erneuerbaren insbesondere von China und den USA. Für 2020 wird ein Leistungszubau von insgesamt 200 Gigawatt erwartet, das zeigt der neueste IEA-Bericht „Renewables 2020“. 90% der neuen Stromleistung geht auf das Konto von Wind-, Solar- und Wasserkraft. Die Wind- und Solarleistung könnte in den USA und China um 30% zulegen, da die Projektentwickler noch von auslaufenden Fördermodellen profitieren möchten.

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Literaturübersicht im Auftrag vom BAFU bestätigt erneut: Geräusche von Windenergieanlagen haben keine gesundheitlichen Auswirkungen für Anwohnende

Die bisherigen Erkenntnisse lassen darauf schliessen, dass bei Einhaltung der massgebenden Lärm-Belastungsgrenzwerte bei Windenergieanlagen keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Das zeigt eine Literaturübersicht des niederländischen "National Institute for Public Health and the Environment" im Auftrage des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Damit bestätigten sich die Studie von 2017 sowie zahlreiche Studien aus dem Ausland.

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Schweizer Windenergieanlagen produzieren mindestens so viel Strom, wie im Planungsprozess erwartet

Eine Sendung vom 3.12.20 von Temps présent des Westschweizer Fernsehens RTS vermittelte das Bild, dass die Windenergieanlagen in der Schweiz zu wenig Strom liefern würden. Doch mit Ausnahme des Windparks Gries liefern alle Windenergieanlagen in der Schweiz mindestens so viel Strom oder sogar deutlich mehr, als bei der Planung berechnet wurde. Ein grosser Vorteil ist zudem, dass die Windenergie zwei Drittel ihrer Produktion im Winter liefert. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag an die Versorgungssicherheit und kompensiert die tiefere Produktion von Wasserkraft und Solarenergie im Winter.

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Gemeinde Hitzkirch spricht sich mit knapp 60% für Windenergie aus

Auf dem Lindenberg ist ein Windpark mit fünf Anlagen in Planung: vier Windenergieanlagen im aargauischen Beinwil im Freiamt, eine auf Luzerner Seite. In Hitzkirch hatte der Verein Pro Lindenberg eine Gemeindeinitiative lanciert, die die Nutzung der Windenergie auf der Luzerner Seite des Lindenbergs verbieten würde. Knapp 60% der Bevölkerung folgten dem Gemeinderat und haben sich am Sonntag, dem 29.11.20, an der Urne gegen ein Windenergieverbot in der Gemeinde ausgesprochen.

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