Gute Gründe für Windenergie


Die Windenergienutzung ist international auf Erfolgskurs. Sie soll auch in der Schweiz zu einem wesentlichen Baustein der neuen Energieversorgung werden. Windenergieanlagen haben sich weltweit hunderttausendfach bewährt, sind breit akzeptiert und ergänzen Wasserkraft und Solarenergie optimal.

Teil einer nachhaltigen Energieversorgung

Gemäss der Energiestrategie des Bundes soll Windstrom bis 2050 rund 7 % des Strombedarfs der Schweiz decken und damit eine wichtige Säule der erneuerbaren Stromproduktion werden. Erneuerbarer Strom wird künftig besonders wichtig, weil dieser nicht nur benötigt wird, um die Atomkraftwerke zu ersetzen sondern auch um mittels Wärmepumpenheizungen und Elektromobilität den Verbrauch fossiler Energien zu reduzieren.

Sicher – klimaneutral- swiss made

Die Stromproduktion mit erneuerbarer Windenergie ist sehr sicher, erzeugt weder CO2 (und ist damit klimafreundlich) noch Schadstoffe. Sie eignet sich somit ideal für eine nachhaltige Energieversorgung. Als einheimische Energiequelle reduziert sie unsere Abhängigkeit von politisch instabilen Regionen.

Mehr Versorgungssicherheit und geringerer Netzausbau

Jeder Windenergieanlage in der Schweiz ist ein Beitrag zu mehr eigener Versorgungssicherheit und führt zudem dazu, dass unsere eigenen Stromnetze weniger ausgebaut werden müssen.

Wertvoller Winterstrom

Windenergieanlagen produzieren etwa zwei Drittel des Stroms im Winterhalbjahr - dann wenn Strom besonders gebraucht und wertvoll ist. Sie ergänzen somit andere nachhaltige Produktionsformen wie Wasserkraft und Solar-Energie bestens.

Produktionsverlauf nach Monate (Quelle EnergieSchweri)

Gewollt und Akzeptiert

Die Nutzung der Windenergie entspricht dem Willen einer überwiegenden Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. In der föderalistischen Schweiz können Windenergieanlagen nur dort erstellt werden, wo sie auch lokal befürwortet werden. Die bisher durchgeführten Volksabstimmungen zu geplanten Windprojekten sind fast ausnahmslos positiv ausgefallen. Neuste Umfragen in der Schweiz zeigen, dass über 75 % der Ostschweizer sich für die Windenergie aussprechen.

Drei Viertel der Anwohnenden von bestehenden Windenergieanlagen in der Schweiz geben an, dass die Anlagen keine oder nur geringfügige Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden hätten. In der Wahrnehmung der Befragten überwiegen die Vorteile der Windenergie allfällige Nachteile. Im Vergleich der Belästigungswirkung wurde Windenergie als etwa gleich störend angesehen wie Landwirtschaftsmaschinen oder Funkmasten. 

Wertschöpfung - auch vor Ort

Rund ein Viertel des mit der Installation einer Windenergieanlage verbundenen Auftragsvolumens entfällt auf Unternehmen der Region. Betriebsführung, Unterhalt, Steuern und allenfalls eine touristische Nutzung tragen auch während des Betriebs zur lokalen Wertschöpfung bei – oftmals in strukturschwachen Gebieten.

Rückbaubar und fast vollständig wieder-verwertbar

Die erwartete Lebensdauer einer Anlage beträgt zwischen 20 und 25 Jahren. Nach der raschen Demontage hinterlässt sie keine bleibenden Spuren in der Landschaft – sie verschwindet diskret, ohne schädliche Abfälle zu hinterlassen. Anlagen lassen sich zudem fast vollständig wieder verwerten. Eine durchschnittliche Windenergieanlage besteht in der Masse zu 60–65 Prozent aus Beton, zu 30–35 Prozent aus Stahl, zu 2–3 Prozent aus Verbundwerkstoffen wie glasfaser- und kohlenstoff-faserverstärktem Kunststoff und zu jeweils weniger als ein Prozent aus Kupfer, Aluminium, Elektroteilen und Betriebsflüssigkeiten. Nach dem Abbau können je nach Anlagentyp 80–90 Prozent aller Teile recycelt, also in anderer Form wiederverwendet werden.

Ausgereift und zuverlässig

Weltweit produzieren weit über 400'000 grosse Windenergieanlagen zuverlässig erneuerbare Elektrizität. Die Anlagen sind heute derart ausgereift, dass die Hersteller Vollwartungsverträge bis zu 25 Jahre anbieten können. Zudem werden nach wie vor grosse Summen in die technische Weiterentwicklung investiert.

Hervorragende Ökobilanz

Eine Windenergieanlage erzeugt während ihrer Laufzeit über 40-mal so viel Energie, wie für Herstellung, Betrieb und Entsorgung benötigt wird. Anders gesagt: Je nach Ertrag hat eine Anlage nach 6- 12 Monaten die Energie, die in ihr steckt, schon wieder produziert. Keine andere Anlage zur Stromerzeugung hat sich bereits nach so kurzer Zeit energetisch amortisiert. Weitere Informationen

Geringe gesellschaftliche Kosten

Bei der Erzeugung von Strom aus atomaren und fossilen Energiequellen entstehen enorme gesellschaftliche Kosten (auch externe Kosten genannt), die im Preis nicht berücksichtigt sind (z.B. Endlagerung, Umweltauswirkungen und Gesundheitsschäden). Rechnet man diese Kosten ein, ist Windenergie eine der günstigsten Stromproduktionsarten.

Windenergieanlagen in der Schweiz stellen sicher, dass Sie hohe Anforderungen genügen

Beim Bau von Schweizer Anlagen wird beispielhaft Rücksicht auf Natur, Landschaft und Anwohner genommen. Das ist bei Beteiligungen im Ausland anders.