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In 10 Jahren verzehnfacht

Ende 2010 waren weltweit 194'000 MW Windenergieleistung installiert. Das ist mehr als zehnmal so viel wie im Jahr 2000. Die Anlagen liefern in einem Durchschnittsjahr so viel Strom, wie rund 120 Millionen Haushaltungen (mit Schweizer Durchschnittsverbrauch) benötigen.

 Gemäss dem Global Wind Energy Council (GWEC) könnte bis 2030 nahezu ein Viertel des Weltstrombedarfs mit Windenergie gedeckt werden.

Das über die Jahre steile Wachstum hat sich mit einer Rate von 23%  etwas abgeflacht. 2009 lag die Wachstumsrate auf der Rekordhöhe von 30%. Der Grund dafür liegt in der Finanzkrise (Bestellungsrückgang, sinkende Stromnachfrage in der OECD) und den Unsicherheiten der US-Förderpolitik. Deutschland, Spanien und Dänemark waren über lange Zeit die Zugpferde der Entwicklung der Windenergienutzung. Während sich das Wachstum in Europa und den USA abgekühlt hat, geht der Windenergieboom in China weiter. Fast die Hälfte der im vergangenen Jahr neu installierten Leistung wurde in China zugebaut. Auf den weiteren Rängen sind die USA, Indien, Spanien und Deutschland.

Durch den Ausbau der Windenergie werden gegenüber der konventionellen Stromerzeugung weltweit jährlich rund 250 Millionen Tonnen CO2 sowie andere problematische Emissionen und die Produktion gefährlicher radioaktiver Abfälle vermieden.


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