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Häufige Fragen – kompetente Antworten (FAQ)
Windkraftwerke im Allgemeinen
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Sind Windturbinen in der Schweiz sinnvoll?
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Oft wird behauptet, Windenergienutzung lohne sich in der Schweiz nicht und solle besser dem Ausland überlassen werden. Angesichts der ungelösten Energiefrage können wir es uns jedoch kaum leisten, unser Windenergiepotenzial ungenutzt liegen zu lassen. Mit der Neuen Energiepolitik des Bundes seit 2011 wird Windenergie definitiv zum starken Pfeiler sicherer und einheimischer Stromversorgung. Folgende Gründe sprechen für den Ausbau im Inland:
- Windenergie ist einheimisch und erneuerbar. Ihre vermehrte Nutzung vermindert die Abhängigkeit von nicht-erneuerbaren Energien, die allesamt importiert werden müssen.
- Es gibt hierzulande sehr gute Windgebiete. Einige Standorte können es mit Küstengebieten Norddeutschlands aufnehmen. Mit Schweizer Windenergie könnten rund 8% des heutigen Stromverbrauchs gedeckt werden.
- In der Forschung wie auch in der Planung, im Anlagenbau und im Unterhalt entstehen nachhaltige Arbeitsplätze. Gemäss einer McKinsey-Studie werden 2020 fast 10'000 Personen in der Schweiz in der Windbranche arbeiten. Der Windenergie-Heimmarkt erleichtert die Entwicklung von Know-how.
- 30 – 40% des mit der Installation einer Windkraftanlage verbundenen Auftragsvolumens entfällt auf Unternehmen der Region für Planung, Bau, Elektroinstallationen, Betrieb und Unterhalt. Gemeinden profitieren von höheren Einnahmen (Steuern, Pachtzinsen).
- Wenn Strom sichtbar vor unserer Haustüre produziert wird, stellt sich ein Bewusstseinseffekt ein. -
Was sind die Vorteile einer Windenergieanlage?
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Windenergieanlagen produzieren Strom aus einer einheimischen und unerschöpflichen Energiequelle ohne die Umwelt mit CO2, Schadstoffen oder radioaktiven Abfällen zu belasten. Es gibt eine Reihe guter Gründe, Windturbinen zu installieren. Mehr dazu >
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Wie viele Haushalte kann eine Windenergieanlage mit Strom versorgen?
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Eine Turbine mit 2 MW Nennleistung kann an einem gut bewindeten Standort jährlich rund 4 GWh Strom produzieren. Das entspricht dem Verbrauch von 1‘150 Haushalten. Die Anlage in Martigny erzeugt gar über 5 GWh/Jahr.
Eine Anlage mit 3 MW Nennleistung könnte an einem guten Standort bis zu 8 GWh jährlich produzieren. Das entspricht dem Verbrauch von 2’300 Haushalten. -
Was zeigt der Blick über die Landesgrenzen?
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In Baden-Württemberg, welches sehr ähnliche Voraussetzungen wie die Schweiz aufweist (Grösse, Tourismus, Bevölkerungsdichte, Topografie), ist die installierte Leistung 10-mal höher als in der Schweiz. Im Binnenland Rheinland-Pfalz, welches halb so gross ist wie die Schweiz, produzieren über 1'000 Windenergieanlagen umweltfreundlichen Strom.
Mit den in der EU installierten Anlagen kann in einem Durchschnittsjahr 6,3% des europäischen Strombedarfs gedeckt werden. Gemäss dem Global Wind Energy Council (GWEC) könnte Windenergie bis 2030 nahezu ein Viertel des Weltstrombedarfs beisteuern.
> Zahlen weltweit -
Wie viel Strom produziert eine Windenergieanlage jährlich?
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Die Stromproduktion einer Windenergieanlage hängt von der installierten Leistung, dem Wirkungsgrad und den Windverhältnissen am Standort ab. Die Windkraft steht in einem kubischen Verhältnis zur Windgeschwindigkeit: Wenn sich die Windgeschwindigkeit verdoppelt, verachtfacht sich die Leistung.
Die grossen Windturbinen in der Schweiz wie diejenigen in Collonges (VS), Martigny (VS), Saint Brais (JU), Mont Crosin (BE) und Peuchapatte (JU) haben eine installierte Leistung von 2 MW. Die Einzelanlage in Martigny hat im Jahr 2010 5,4 GWh grünen Strom geliefert, dies während über 80% der Zeit. Diese Strommenge entspricht dem Verbrauch von 1600 Schweizer Haushalten. -
Wie funktioniert eine Windenergieanlage?
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Eine Windenergieanlage besteht aus einem Rotor (Flügelrad) der sich im Wind in Bewegung setzt. Über die Drehbewegung wird mittels Generator Strom produziert. In einem Transformator, der sich im Mast oder in einem nahe gelegenen Betriebsgebäude befindet, wird der Strom vor der Einspeisung ins Elektrizitätsnetz umgewandelt.
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Woraus besteht eine Windenergieanlage?
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Eine Windenergieanlage besteht aus folgenden Elementen:
- Turm aus Stahl (zum Teil auch aus Beton), der auf einem Betonfundament fixiert ist
- Gondel mit Generator, Kupplung und Richtungsgeber
- Nabe mit Orientierungsmechanismus für die Rotorblätter (Leistungsregulierung)
- Rotorblätter (bei grossen Anlagen meistens 3 Stück) -
Ab welcher Windgeschwindigkeit dreht eine Windenergieanlage?
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Eine Windenergieanlage speist durchschnittlich während drei Vierteln der Zeit Strom ins Netz.
Es gibt drei charakteristische Windgeschwindigkeiten:
- Einschaltgeschwindigkeit - der Rotor setzt sich in Bewegung, sobald der Wind eine Geschwindigkeit von 2 m/s erreicht (bis 4 m/s jedoch ohne Stromproduktion);
- Nominalwindgeschwindigkeit - die Windkraftanlage erreicht ihre maximale Leistung mit der Nominalwindgeschwindigkeit (ungefähr 12 m/s);
- Abschaltgeschwindigkeit - um Sturmschäden am Rotor zu vermeiden, wird die Windkraftanlage abgestellt, sobald die Windgeschwindigkeit 25m/s (90 km/h) übersteigt.Mit zunehmender Höhe steigt die Windgeschwindigkeit. Je höher also der Turm, desto mehr Wind kann geerntet werden.
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Was passiert, wenn der Wind einmal nicht weht?
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Wind ist eine Naturkraft, die natürlichen Schwankungen unterliegt. Es gibt Stunden, wo die Anlagen auf voller Leistung laufen, aber auch Stunden mit Flauten. Die meiste Zeit über bewegt sich die Anlagenleistung irgendwo zwischen diesen Extremen. In der Regel liefern Windturbinen während drei Viertel der Zeit Strom ans Netz. Generell wird im bedarfsintensiven Winterhalbjahr mehr Windstrom erzeugt als im Sommerhalbjahr.
Wie alle anderen Kraftwerke können auch Windturbinen nur im Netzverbund die Stromversorgung sicherstellen. Windenergie lässt sich ideal mit Kraftwerken kombinieren, die mit gespeicherter Energie arbeiten. In der Schweiz sind das beispielsweise Speicherseen oder Biogaskraftwerke. -
Was ist eigentlich Wind?
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Wind ist Luft in Bewegung. Der Begriff bezeichnet in der Regel eine natürliche horizontale Luftverschiebung in der Atmosphäre. Vertikale Luftbewegungen werden als Strömungen bezeichnet.
Winde entstehen durch Druckunterschiede in der Atmosphäre. Die Druckunterschiede sind in erster Linie das Resultat einer ungleichen Verteilung der Sonnenwärme auf der Erdoberfläche: Landmassen erwärmen sich schneller und kühlen auch schneller ab als Wasserflächen. Die über einem Gebiet erwärmte Luft steigt auf, während von den Seiten kalte Luftmassen nachströmen: Ein Wind erhebt sich. Der Wind ist also indirekt eine Form von Sonnenenergie. Die Windrichtung wird durch die Erdrotation wesentlich beeinflusst. -
MW, kWh, GWh? Kleines Glossar.
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Glossar:
MW: 1 Megawatt = 1 Million Watt, Angabe der maximal möglichen Leistung der Anlage
kWh: Kilowattstunde, Masseinheit für die Menge des produzierten respektive verbrauchten Stroms
MWh: Megawattstunde = 1000 kWh
GWh: Gigawattstunde = 1 Million kWh
TWh: Terawattstunde = 1 Milliarde kWh
Nachbarschaft
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Wie denkt die Bevölkerung über Windenergie?
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Windenergie ist populär. Umfragen zeigen immer wieder das gleiche positive Bild: Die grosse Mehrheit der Befragten möchte Windenergie fördern und kann sich vorstellen, in der Nähe von Windturbinen zu wohnen. Bei Volkabstimmungen in den Städten Zürich und Winterthur zu Windenergievorlagen fiel das Urteil ebenfalls deutlich positiv aus.
Beispielhaft zwei Umfrageergebnisse:a) Gemäss einer Ende 2010 publizierten Meinungsumfrage im Kanton Neuenburg sind 93% der Befragten für einen Ausbau der Windenergie. 73% sind der Ansicht, dass Windenergieanlagen auf den Jurakreten gebaut werden können. Der Kanton gehört zu den bedeutenden Windregionen. Gemäss kantonalem Windenergiekonzept können rund 20% seines Strombedarfs mit Windenergie gedeckt werden. Die repräsentative Studie wurde im Auftrag der kantonalen Behörden durchgeführt. (Download Studie, französisch, PDF).
b) Auch in Deutschland, wo der Ausbaustand ungleich höher ist als in der Schweiz, ist die Zustimmung der Bevölkerung zur Windkraftnutzung ausserordentlich hoch. Eine neuere Umfrage stellt breite Zustimmung zum Ausbau der erneuerbaren Energien fest. Die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen Umfrage:
- Für 96 % aller Deutschen ist der Ausbau erneuerbarer Energien wichtig.
- Die Förderung der Erneuerbaren ist breiter Konsens. Unter den Anhängern aller deutschen Parteien finden sich komfortable Mehrheiten, die von den lokalen Politikern mehr Engagement in diesem Bereich fordern. Die Zustimmung reicht von 69 % bis zu 85 %.
- Nur 6 % der Befragten ist gegen Anlagen am eigenen Wohnort.
- Die Erfahrungen der Bevölkerung mit Windturbinen sind positiv. Die Akzeptanz der Anlagen ist bedeutend höher, wenn die befragten Personen in der Nähe von Anlagen wohnen. Ablehnung von Windturbinen ist folglich zum Teil durch Angst vor dem Unbekannten motiviert.Die Umfragen werden im Jahresrhythmus wiederholt. Zu den neusten Resultaten.
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Was bringt ein Windpark einer Region?
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Die Realisierung eines Windparks schafft sowohl unmittelbar (Betrieb) wie indirekt Arbeitsplätze (Fertigung von Bestandteilen, Bau der Anlagen). Mindestens ein Drittel der Investitionen werden gemäss Studien regional getätigt. Eine durchschnittliche 2-MW-Anlage kostet heute über 5 Millionen Franken, also bleiben rund 1,7 Millionen vor Ort. Während der rund 20-jährigen Laufzeit fallen Kosten für Betrieb, Wartung und Reparaturen sowie Aufwendungen für Pachtzinsen an. Der Gesamtbetrag beläuft sich bei der erwähnten 2-MW-Anlage auf 150 – 200'000 Franken pro Jahr, wovon bis zur Hälfte in der Region bleibt. Die Standortgemeinden profitieren von Steuereinnahmen, eventuellen Pachtzinsen und Beteiligungen an Anlagen. Die Gemeinde St. Brais (JU) beispielsweise schreibt dank den Windenergieanlagen wieder schwarze Zahlen.
Windkraftanlagen stimulieren nicht zuletzt auch Forschung und Entwicklung (z.B. Meteorologie, Aerodynamik, Materialien) - für die Schweiz bekanntlich wichtige Bereiche. Die mit der Anlagenplanung und Herstellung von Anlagenkomponenten befassten Schweizer Unternehmen partizipieren am Windenergieboom. Gemäss einer Studie von McKinsey werden bis 2020 in der Schweiz rund 10'000 Personen in der Windenergiebranche arbeiten. Weltweit bietet die Windenergiebranche gut 350'000 Arbeitsplätze. -
Vertreiben Windenergieanlagen Touristen?
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Windenergieanlagen werden natürlich nicht aus touristischen Gründen erstellt, sie können sich aber mit geeigneten Begleitangeboten wie Führungen, Infotafeln und -pfade zu wahren Besuchermagneten entwickeln. Der Windpark Mont-Crosin im Berner Jura beispielsweise zählt jährlich bis zu 60'000 Besucherinnen und Besucher. Verschiedene Untersuchungen in Deutschland haben gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Touristen Windenergieanlagen nicht als Störung empfinden, sondern mehr als Zeichen einer zukunftsfähigen Energie- und Klimapolitik einer Region betrachten. Eine unabhängige Studie des SOKO Instituts Bielefeld kam zum Schluss, dass sich Touristen an Hochspannungsleitungen und Sendemasten mehr stören als an Windenergieanlagen.
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Sind Windturbinen laut?
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Windenergieanlagen verursachen im Betrieb Rotorgeräusche. Sie sind jedoch sehr leise: Ab einer Distanz von 300 Metern werden die Anforderungen der Lärmschutzverordnung erfüllt, welche für Neuanlagen besonders streng sind. Die Anlagentechnik hat bezüglich Geräuschemissionen so grosse Fortschritte gemacht, dass unter einer Windturbine eine Unterhaltung in normaler Lautstärke möglich ist.
Die Geräusche entstehen durch das Abstreifen des Windes an den Rotorblättern. Je stärker der Wind weht, desto lauter das Rotorgeräusch. Stärker noch nehmen die Umgebungsgeräusche zu, so dass die Rotorgeräusche bald vom Blätterrauschen übertönt werden. Der Gebrauch neuer Flügelprofile und Rotorspitzen dient dazu, Turbulenzen zu vermeiden und die Effizienz zu erhöhen. Gleichzeitig wurde durch die technische Entwicklung das Schwirren reduziert. Das Laufgeräusch, das bei älteren Anlagen durch die Mechanik hervorgerufen wurde, ist bei modernen Windenergieanlagen so gut wie verschwunden.
Verschiedene seriöse Studien haben gezeigt, dass von Windturbinen keine gesundheitsschädigende Wirkung ausgeht. >Mehr
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Ist Infraschall von Windturbinen gefährlich?
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Infraschall ist Schall mit sehr tiefen Frequenzen (<20 Hz). Natürliche Infraschallquellen sind Gewitter, Winde und Meeresbrandung, technische Quellen sind Heizungsanlagen, Haushaltgeräte und Fahrzeuge. Verschiedene Studien belegen, dass der von Windturbinen abgegebene Infraschall völlig harmlos ist. Die Messwerte liegen sehr deutlich unter der von der SUVA definierten kritischen Grenze. Messungen zeigen: In Büros oder im Innern von Autos sind die Infraschallpegel wesentlich höher als in der Nähe von Windturbinen.
Verschiedene seriöse Studien haben gezeigt, dass von Windturbinen keine gesundheitsschädigende Wirkung ausgeht. >Mehr
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Wie gross ist das Risiko eines Rotorblatt- oder Mastbruchs?
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Windkraftanlagen sind gebaut, um starken Winden zu widerstehen. So trotzten sie auch den extremen Wetterverhältnissen im Dezember 1999, als der Sturm Lothar Tausende von Bäumen umknickte. Lothar hat übrigens zu einem Produktionsrekord geführt: In wenigen Stunden wurde gleich viel Strom wie in den ganzen Monaten Dezember 1997 und 1998 zusammen produziert.
Weltweit wurden keine Todesfälle durch den Betrieb von Windkraftanlagen verzeichnet. Die wenigen tödlichen Unfälle in der Windbranche erfolgten im Zusammenhang mit Bau- oder Unterhaltsarbeiten. -
Wie hoch ist das Risiko für Flugzeuge oder Deltasegler?
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Wie jedes Hindernis der Luftfahrt (Industriekamine, Sendemasten, usw.) sind Windkraftanlagen auf den Luftfahrtkarten eingezeichnet. Zudem dürfen zivile Flugzeuge nicht unter einer Höhe von 300 m fliegen, d.h. mindestens 150 m über den Rotorspitzen einer Windkraftanlage.
Finanzierung
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Wer kauft den produzierten Windstrom? Zu Einspeisevergütung und Ökostrom
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Das 2007 revidierte Energiegesetz schreibt vor, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 um mindestens 5400 GWh zu erhöhen (knapp 10% des aktuellen Verbrauchs). Hauptpfeiler der gesetzlichen Fördermassnahmen ist die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Strom aus erneuerbaren Energien. Die KEV vergütet die Produktion von Windstrom (wie auch jene von Strom aus Kleinwasserkraft, Photovoltaik, Geothermie und Biomasse), indem die Differenz zwischen realen Erzeugungskosten und dem Marktpreis für Strom abgegolten wird. Zur Finanzierung wird auf jede verbrauchte Kilowattstunde eine Abgabe von maximal 0,9 Rp./kWh erhoben. So stehen per Anfang 2013 jährlich rund 500 Millionen Förderfranken zur Verfügung. Aktuell liegt die KEV-Abgabe bei 0,45 Rp./kWh.
Die Vergütungstarife für Elektrizität aus erneuerbaren Energien werden anhand von Referenzanlagen pro Technologie und Leistungsklasse festgelegt. Technologische Fortschritte und die zunehmende Marktreife der Technologien werden durch reduzierte Vergütungstarife für Neuanlagen berücksichtigt.
Als Alternative zur KEV kann die produzierte Elektrizität auch als Ökostrom vermarktet werden. So erhalten die Stromkonsumentinnen und -konsumenten die Möglichkeit, ihren Bedarf ganz oder teilweise mit grünem Strom zu decken. Die Betreiber müssen sich für das eine oder andere Modell entscheiden, wobei jährlich gewechselt werden kann. Für die Abwicklung der KEV ist die Netzbetreiberin Swissgrid zuständig.
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Wer finanziert Windenergieanlagen?
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Bau und Unterhalt von Windenergieanlagen werden durch Schweizer Betreiberunternehmen ausgeführt. Die Finanzierung erfolgt wie für andere Projekte über Eigenkapital, Aktien oder Kredite. Die Betreiber sind oft Elektrizitätsversorger und als solche meist Unternehmen der öffentlichen Hand. Ein anderes Finanzierungsmodell sind Bürgerwindparks, wo Privatpersonen Gelder zur Verfügung stellen. So stammt das Kapital für die beiden Windturbinen im jurassischen St. Brais von rund 600 Kleinaktionären.
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Wie viele Unterhalts- und Betriebskosten verursacht ein Windpark?
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Rund 75% der Kosten eines Windenergieprojektes betreffen die Anlage selbst, das restliche Viertel muss für Planung, Bauarbeiten, Montage, Netzanschluss, Versicherungen sowie für Verfahrens- und Finanzkosten aufgewendet werden.
Da keine Rohstoffkosten anfallen, setzen sich die laufenden Ausgaben nur gerade aus den Betriebskosten (Bodenpacht, Versicherungsprämien usw.) und den Unterhaltskosten zusammen (jährlich ca. 3-4% der Investitionen).
Aufgrund der Planungskosten für die Erstellung eines Windparks und den Kosten für die Standorterschliessung erhöht sich die Rentabilität eines Windparks mit zunehmender Grösse. -
Wer bezahlt die Rückbaukosten alter Anlagen?
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Der Rückbau einer Windkraftanlage und die Rückführung des Standortes in seinen ursprünglichen Zustand werden mit den Baukosten budgetiert. Allein der Materialwert der abgebauten Windenergieanlage kann einen Teil der Rückbaukosten decken. Zur Garantie können die Einzahlungen für den Rückbau auch auf einem Konto eingefroren werden.
Bewilligungen & Bau
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Welchen Stellenwert hat Windenergie in der Schweizer Energiepolitik?
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Das im März 2008 revidierte Energiegesetz setzt im Bereich erneuerbare Energien für die Schweiz neue Massstäbe: So soll die Produktion von Strom aus erneuerbaren Quellen bis im Jahr 2030 ge-genüber dem Stand von 2000 um 5'400 GWh erhöht werden. Gemäss Bundesamt für Energie soll die Windenergie zu diesem Zeitpunkt einen Beitrag von gut 10% oder rund 600 GWh leisten, was einer installierten Leistung von ca. 400 MW oder 200 Windturbinen à 2 MW entspricht.
In Übereinstimmung mit BAFU (Bundesamt für Umwelt) und ARE (Bundesamt für Raumentwicklung) ist das BFE überzeugt, dass die erneuerbare Energiequelle Wind besser genutzt und gefördert werden muss. Wobei ein Ausbau der Windenergie nicht zu Lasten wertvoller Landschaften gehen darf. Unter Abwägung aller Nachhaltigkeitskriterien - auch der ökonomischen und sozialen Aspekte - sowie aller beteiligten Interessen sollen die am besten geeigneten Standorte ausgewählt und zur Verfügung gestellt werden. -
Wie wird die Bevölkerung über ein geplantes Windenergieprojekt informiert?
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In der Schweiz sind Windenergieplaner gut beraten, die zuständigen Behörden, die regionale Bevölkerung, die direkt betroffenen Grundeigentümer sowie interessierte Organisationen frühzeitig und regelmässig zu informieren und im Rahmen der Bewilligungsprozedere eingehend zu konsultieren.
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Welche Bewilligungen werden zum Bau einer Windkraftanlage benötigt?
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Mit dem differenzierten Planungs- resp. Bewilligungsverfahren wird in der Schweiz sichergestellt, dass Windenergieanlagen am richtigen Ort erbaut werden. Das dreistufige Verfahren umfasst in der Regel:
- kantonale Richtplanung
- kommunale Nutzungsplanung
- Baubewilligung
Für die Baubewilligung müssen alle wesentlichen Aspekte detailliert abgeklärt sein und die erforderlichen Bewilligungen vorliegen (u.a. sämtliche Aspekte betreffend Umweltverträglichkeit wie z.B. Gutachten zum Einfluss auf Vögel und Fledermäuse oder Lärmschutzgutachten, Bewilligungen der Luftfahrtbehörden, des Netzbetreibers, etc.).
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Wie werden Standorte ausgewählt?
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Grundlage für die Standortwahl von Windparks ist die „Empfehlung zur Planung von Windenergieanlagen“. Die Planungsrichtschnur ohne Gesetzescharakter wurde unter Federführung der Bundesämter für Raumplanung (ARE), Energie (BFE) und Umwelt (BAFU) erarbeitet. Das breit abgestützte Grundlagenpapier formuliert strenge Realisierungskriterien für Windparks:
- Mittlere Windgeschwindigkeit von mindestens 4,5m/s auf Nabenhöhe
- Zufahrt und Netzeinspeisung möglich
- Ausschluss resp. Vorbehalte bei Schutz- und Inventargebieten
An geeigneten Standorten werden mindestens ein Jahr lang Windmessungen durchgeführt, um genaue Winddaten zu erheben. Es folgen Abklärungen zur Machbarkeit, Raumplanung, Umwelt. Die Standorte unterliegen umfassenden Studien zur Überprüfung der Umweltverträglichkeit. Hilfsmittel und Tools zu Abklärung und Projektierung finden Sie auf www.wind-data.ch.
Windenergie: Gut fürs Klima
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Warum schadet die konventionelle Stromproduktion Luft und Klima?
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Die Emissionen aus fossilen Brenn- und Treibstoffen gehören zu den grössten Umweltbelastungen. Die Stromproduktion in Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken ist für 37% des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich und damit eine der Hauptursachen des Klimawandels. Hinzu kommt die Belastung durch SO2, NOx und andere Luftschadstoffe, die allesamt gewaltige Umwelt-, Gesundheits- und Sozialkosten verursachen.
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Was tragen Windturbinen zur Lösung des Emissionsproblems bei?
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Windturbinen sind eine elegante Lösung des Emissionsproblems: Schadstofffrei produzieren sie Strom aus der unerschöpflichen Naturkraft Wind. Auch in Sachen graue Energie können sich die Rotoranlagen sehen lassen: Sie produzieren gut 80mal mehr Energie als zu deren Herstellung, Montage und Rückbau (nach Ende der Lebensdauer) benötigt wird. Gesamthaft gesehen erzeugt eine Windturbine praktisch keine Treibhausgase oder Luftschadstoffe. Auch sonst ist die Ökobilanz sehr vorteilhaft.
Durch den Ausbau der Windenergie werden gegenüber der konventionellen Stromerzeugung weltweit jährlich rund 300 Millionen Tonnen CO2 sowie andere problematische Emissionen und die Produktion gefährlicher radioaktiver Abfälle vermieden. -
Was bringt Windenergie, wenn die inländische Stromproduktion CO2-frei ist?
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Unser Land ist auch bezüglich Stromversorgung ein Sonderfall: 56,6 % der im Inland erzeugten Elektrizität stammen aus Wasserkraft, 38 % aus Atomkraftwerken und 5,4 % aus anderen Quellen (thermische Kraftwerke und neue erneuerbare Energien). Allerdings kann man nicht sagen, dass der Schweizer Strommix frei von CO2–Emissionen ist. Das liegt daran, dass 40 % des erneuerbaren Wasserstroms exportiert und durch Strom aus Kohle-, Öl-, Gas- und Atomkraftwerken ersetzt wird. Somit stammen 65 % des Schweizer Stroms aus nicht erneuerbaren Quellen. Diese Realität kontrastiert mit den Kundenwünschen, die klar auf mehr Naturstrom lauten.
Die Stromproduktion aus Windenergie trägt dazu bei, dass der Schweizer Strommix nachhaltiger wird.
Windräder: Gut positioniert in der Landschaft
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Passen Windturbinen in die Schweizer Landschaft?
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Die Akzeptanz von Windenergie in der breiten Bevölkerung hängt oft davon ab, wie die Ästhetik der Turbinen in der Landschaft eingeschätzt wird. Die Vorstellungen darüber sind subjektiv und divergieren stark. Eines ist allerdings sicher: Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist den Windturbinen gegenüber positiv eingestellt und empfindet sie als schöne und sinnvolle Bereicherung. Nicht ohne Grund ziehen die majestätischen Windräder jährlich Zehntausende Besucher an.
Das in Zusammenarbeit mit den Umweltorganisationen ausgearbeitete Konzept Windenergie Schweiz zeigt, dass die Schweiz über gut bewindete Standorte für Windturbinen verfügt, die selbst Natur- und Landschaftsschutzkreise überzeugen. Denn Windturbinen stehen nicht in unberührten Landschaften. Beispielsweise wurde der Standort Gütsch ob Andermatt vorher militärisch genutzt, in der Nähe steht ein Skilift. Die Standorte im Wallis befinden sich in unmittelbarer Nähe von Eisenbahn, Autobahn und Strommasten. Und, last but not least, lassen sich Windenergieanlagen nach Ende ihrer Betriebsdauer rückbauen ohne auch nur die geringste Spur in der Landschaft zu hinterlassen.
Für eine geordnete, koordinierte Entwicklung der Windenergie sind die Kantone zuständig, welche für die Bewilligung ebenso entscheidend sind wie die Gemeinden. Das differenzierte, mehrstufige Planungsverfahren mit kantonaler Richtplanung, kommunaler Nutzungsplanung und Baubewilligung gewährleistet eine Windenergienutzung ohne Gefährdung der Landschaftswerte.Soweit möglich werden zusätzliche Massnahmen getroffen, um den optischen Einfluss von Windturbinen zu beschränken. So wird die Strasseninfrastruktur nicht unnötig ausgebaut, und Stromleitungen können in den Boden verlegt werden.
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Sind Windturbinen in der Bevölkerung akzeptiert?
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Umfragen in den Standortkantonen belegen immer wieder, dass die Bevölkerung Windturbinen generell sehr gut akzeptiert. Beispiele sind die Kantone Jura und Freiburg mit jeweils 81% Zustimmung, Neuenburg gar mit 93%. Auf dieser breiten Basis bauen die Entwickler von Windenergieprojekten auf und erarbeiten unter Einbezug von Behörden, Umweltorganisationen und Bevölkerung mehrheitsfähige Projekte. Wie die Beispiele St. Brais und Mt. Crosin zeigen, nehmen die Betreiber Kritik an bestehenden Anlagen ernst und arbeiten lösungsorientiert.
Ein interessantes Phänomen ist, dass die Akzeptanz der Windenergie an Orten, wo bereits Anlagen stehen, überdurchschnittlich gross ist. In der Gotthardgemeinde Andermatt zum Beispiel sind 96% der Befragten für den Ausbau der Windenergie in der Schweiz, rund um den grössten Schweizer Windpark auf dem Mont Crosin im Berner Jura sind es 97%. Bei den allermeisten Personen ruft der Anblick der Turbinen positive Reaktionen hervor: „ein grandioser Blickfang“, „schön anzuschauen und majestätisch“, „grandiose Architektur, ein grossartiges Bauwerk, auf das ich stolz bin“ – so die Kommentare der Andermatter zur Anlage auf dem Gütsch in der Studie des Instituts Médiactif. -
Was sagen die Umweltorganisationen zur Windenergie?
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Die mitgliederstärksten Umweltorganisationen befürworten einen Ausbau der Windenergie. WWF, Pro Natura und der Schweizerische Heimatschutz waren an der Ausarbeitung des Konzepts Windenergie massgeblich beteiligt. Die Anliegen der Umweltorganisationen wurden in den Kriterienkatalog des Konzepts Windenergie Schweiz aufgenommen. So sind beispielsweise Standorte in Schutzgebieten ausgeschlossen und zu diesen Zonen Mindestabstände einzuhalten. Suisse Eole pflegt weiterhin den Dialog mit den Umweltorganisationen. So werden beispielsweise Lösungen im Bereich Vogel- und Fledermausschutz erarbeitet.
Windturbinen und Tierwelt: Gutes Nebeneinander
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Schadet Windenergienutzung den Vögeln?
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Grundsätzlich besteht kein Widerspruch zwischen Windenergienutzung und Vogelschutz. Entscheidend ist die sorgfältige Standortwahl: Wird Rücksicht auf gefährdete Vogelarten genommen, ist der Einfluss der Windturbinen auf Vögel gering. Dies belegen zahlreiche Studien. Die Vogelwarte Sempach bestätigt, dass an den bestehenden Windturbinenstandorten keine Vögel beeinträchtigt werden.
Vertiefte Informationen zum Thema sind zu finden auf dem Informationsblatt Vogelschutz für Planer von Windenergieanlagen, das in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Sempach entstanden ist. -
Gefährdet die Windenergienutzung Fledermäuse?
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Fledermäuse sind vor allem im Sommer, nachts und bei schwachem Wind unterwegs. Auch wenn Fledermäuse am Standort vorkommen, kann eine mögliche Beeinträchtigung in der Regel ohne bedeutenden Ertragsverlust vermieden werden, indem die Windenergieanlagen zeitweise abgestellt werden. Wie bei den Vögeln wird bei der Standortwahl auf Populationen von besonderer Bedeutung Rücksicht genommen. Obwohl bisher erst wenige eingehende Untersuchungen vorhanden sind, gehen Feldermausexperten davon aus, dass generell der Einfluss der Windenergienutzung auf Fledermäuse weit weniger gravierend ist als andere menschliche Eingriffe (Quartierverlust etc.).
Vertiefte Informationen zum Thema sind zu finden auf dem Informationsblatt Fledermausschutz für Planer von Windenergieanlagen. Es wurde von Suisse Eole gemeinsam mit der Stiftung Fledermausschutz und dem Centre de coordination ouest pour l'étude et la protection des chauves-souris ausgearbeitet. -
Stören Windturbinen Nutz- oder Wildtiere?
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Rehe, Hasen, Füchse und Rebhühner gewöhnen sich rasch an die drehenden Rotoren. Eine Windturbine ist für sie eine kalkulierbare Störquelle – sie merken schnell, dass sie von dieser Seite nichts zu befürchten haben. Zu diesem Befund kommt eine Studie des Instituts für Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover, die im Auftrag der Landesjägerschaft Niedersachsens durchgeführt wurde.
Auch der Einfluss von Windenergieanlagen in der Nähe von Koppeln, Weiden und Ställen wurde untersucht. Es konnten keine Verhaltensauffälligkeiten bei Nutztieren wie Pferden oder Kühen festgestellt werden.

