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    Windenergie spart CO2

    100 Millionen Tonnen CO2 sind 2009  europaweit durch Windenergienutzung eingespart worden. Zu den Reduktionszielen der EU wird Windenergie einen entscheidenden Beitrag von bis zu 30 % der Einsparungen leisten. Übrigens: Der in der Schweiz verbrauchte Strom verursacht 100g CO2 pro Kilowattstunde.
    Facts zum Thema Wind+Klima (auf Englisch)

    Strom+Treibhausgase in der Schweiz

     

    Erster Bürgerwindpark entsteht

    Die beiden 2-MW-Anlagen, die diesen Herbst im jurassichen St. Brais errichtet wurden, bilden den ersten Bürgerwindpark der Schweiz. Mehr als 600 Privatpersonen haben sich in der ADEV-Windkraft AG zusammengeschlossen, um das 11 Millionen-Projekt zu finanzieren. Es ist das bislang einzige Projekt in der Schweiz, das  auf einem weit gestreuten Aktienkapital gründet. Mit der erwarteten Produktion von 7 Mio. kWh können 2000 Haushalte versorgt werden. Die Schweizer Windstromproduktion wächst damit um einen Drittel. Stromabnehmer sind die Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (EWZ), der Standortgemeinde fallen die Baurechtszinsen zu.
    > Weitere Infos

    Mit Ausbauarbeiten wurde auch im ältesten und grössten Windpark der Schweiz auf dem Mt. Crosin begonnen. > Zum Weblog

    Im Fokus

    Augenmass in der Landschaftsfrage
    Die Windenergieprojekte in der Schweiz spriessen. Schwerpunktregion ist der Jurabogen, wo an rund 30 Standorten Projekte geplant sind. Bereits werden Stimmen laut, die ein Zuviel an Anlagen befürchten. Suisse Eole nimmt diese Ängste ernst. Stösst der Windenergieausbau schon bald an Grenzen?
    Die Antwort auf die Frage des Zuviel offenbart sich weniger anhand von Anlagenzahlen und -dimensionen, sondern am realen Objekt in der Landschaft. Deutsche Studien zur Sichtbarkeit bestätigen: Auf Distanzen von 15–25 km sind Windenergieanlagen nur bei sehr klarem Wetter zu sehen, bei dunstigem Wetter beträgt die theoretische Sichtweite etwa 4–5 km. Sichtbarkeit ist jedoch nicht mit Beeinträchtigung des Landschaftsbildes gleichzusetzen. Die Studie geht davon aus, dass nur innerhalb eines Radius’ von 1–2 km eine Anlage das Landschaftsbild dominieren kann. Bei der kantonalen Planung wird darauf geachtet, dass sich die Anlagen gut ins Landschaftsbild einfügen.
    > Lesen Sie weiter in éole-info Nr. 18